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Wirtschaftsregion Westlausitz

Wirtschaftsregion Westlausitz

Wirtschaftsregion Westlausitz - Freiräume für wirtschaftliches Wachstum

Wirtschaftsregion mit Höchstförderung durch die EU

Zentral im Herzen Europas gelegen, besteht die Wirtschaftsregion Westlausitz aus den Städten Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg. Dieser Regionale Wachstumskern wird vom Land Brandenburg nachhaltig gefördert. Unternehmen finden in der Wirtschaftsregion Westlausitz einen idealen Standort, um Ansiedlungen jeder Größenordnung zu einer erfolgreichen Investition zu entwickeln.

Zur Wirtschaftsregion Westlausitz haben sich die Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg zum Wachstumskern Westlausitz zusammengeschlossen. Das Land Brandenburg fördert diese Region seit 2004, um Wachstumskräfte zu stärken und Fördermittel gezielt einzusetzen. Die Wirtschaftsregion Westlausitz wird zudem aus dem Strukturfonds der Europäischen Union gefördert. Kleinere und mittlere Unternehmen kommen somit in den Genuss eines Höchstfördersatzes. Bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten für KMU bzw. bis zu 35 Prozent für große Unternehmen stellt Brüssel zur Verfügung. Besondere Berücksichtigung finden Kosten für Forschung und Entwicklung, die ebenso bis zu 50 Prozent geltend gemacht werden können. Aber damit nicht genug: es gibt vielfältige Möglichkeiten, Lohnkosten und Qualifi zierungsmaßnahmen zu fördern, Kredite und Bürgschaften zu realisieren und attraktive Leasingmodelle für Maschinen und Ausstattung bereit zu stellen.

Auch bei den Gewerbesteuerhebesätzen bietet die Wirtschaftsregion Westlausitz äußerst gute Konditionen. So liegt der durchschnittliche Hebesatz, der je nach Stadt zwischen 300 und 370 Prozent variiert, deutlich unter dem Bundesschnitt. Unternehmen fi nden in der Wirtschaftsregion Westlausitz einen idealen Standort, um Ansiedlungen jeder Größenordnung zu einer erfolgreichen Investition zu entwickeln.

Hervorragende Verkehrsinfrastruktur zwischen drei Metropolen

Im Herzen Europas, in unmittelbarer Nähe zu drei Metropolen und mit direktem Anschluss an die internationalen Verkehrswege - Schlagworte, die nirgends besser passen als in der Wirtschaftsregion Westlausitz. Fünf Städte, die nicht nur untereinander eng verwoben sind, sondern auch gute Beziehungen zu den Nachbarn im In- und Ausland pflegen.

Die Region liegt in bester Distanz zur Bundeshauptstadt Berlin (133 km), der sächsischen Landeshauptstadt Dresden (68 km) sowie den Großstädten Leipzig (120 km) und Cottbus (48 km). Die Autobahnen und Wasserstraßen, der Schienen- und Luftverkehr sorgen für eine exzellente Verkehrsanbindung, der Weg ins benachbarte Polen oder Tschechien ist sehr kurz.

Die ausgezeichnete Anbindung über die Schiene ist ebenso ideal: Industriegleisanschlüsse sind an vielen Standorten vorhanden oder nach kurzer Fahrtzeit erreichbar. Eine besondere Rolle spielt hier das Kombinierte-Verkehr-Terminal in Schwarzheide: Internationale Unternehmen profi tieren durch die Umschlagkapazitäten vom europaweiten Gütertransport. Und wenn es größer sein soll – auch extreme Schwerlasttransporte sind in der Westlausitz kein Problem und können nicht nur auf Straße und Schiene, sondern auch auf der nahe gelegenen Elbe transportiert werden. Ein weiterer Ausbau ist in Planung. Die internationale Anbindung der Region ist über die Verkehrsfl ughäfen in Dresden sowie Leipzig/Halle sichergestellt. Berlin-Schönefeld wird bis zum Jahr 2011 zu einem der modernsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuzen ausgebaut und liegt nur rund 100 Kilometer entfernt.

Großes Potenzial an qualifizierten Mitarbeitern

Die Wirtschaftsregion Westlausitz bietet nicht nur ein großes Potenzial an Fachkräften, sondern unternimmt auch bedeutende Anstrengungen, sie auszubilden und weiterzuentwickeln. So ist der überdurchschnittlich hohe Anteil Hochqualifizierter und Ingenieure bemerkenswert - er liegt über dem Landes und Bundesschnitt. Viele Beschäftigte sind darüber hinaus in zukunftsträchtigen Leit- und Wachstumsbranchen tätig.

Mit der BTU Cottbus-Senftenberg (Standort Senftenberg) verfügt die Region über eine renommierte Bildungseinrichtung, die vor allem mit ihren ingenieurswissenschaftlichen Fachbereichen sämtliche Branchenkompetenzfelder abdeckt. Der Technologie- und Wissenstransfer wird so intensiviert und sorgt für einen steten Nachschub an hochqualifiziertem Personal für die ansässigen Unternehmen. Umgekehrt begleitet die Hochschule auch technische Entwicklungen der örtlichen Unternehmen und tritt durch Ausgründungen bzw. als Arbeit- und Auftraggeber nachhaltig in Erscheinung. Nicht nur die Körperschaften der Wirtschaftsregion sind hervorragend miteinander verbunden. Den wirtschaftlichen Akteuren stehen auch vorhandene Netzwerke zur Verfügung, die die Ansiedlung leichter machen und das Wachstum fördern.

In der Wirtschaftsregion Westlausitz erhalten die Fachkräfte eine zukunftsorientierte Ausbildung. Die Jahrzehnte der industriellen Produktion haben eine grundsätzlich hohe Bereitschaft zur Schichtarbeit entstehen lassen, die auch weiterhin besteht.

Branchenkompetenzfelder mit breiter Basis und langer Tradition

Insgesamt 6.500 Beschäftigte in mehr als 100 verschiedenen Unternehmen arbeiten in einer der acht Schwerpunktbranchen der Wirtschaftsregion Westlausitz. Dazu zählen die Branchen Automotive, Biotechnologie/ Life Science, Energiewirtschaft, Kunststoffe/ Chemie, Logistik, Medien/IKT sowie die Metallbranche und der Tourismus.

Die Region spannt wirtschaftlich einen breiten Bogen von traditioneller Industrie, die schon seit mehr als zwei Jahrhunderten erfolgreich am Standort vertreten ist, bis hin zu höchst innovativen, vergleichsweise jungen Branchen, die sich in den letzten Jahren verstärkt ansiedeln. So finden sich in der Wirtschaftsregion Westlausitz bedeutende Standorte, von BASF über den Windkraftanlagenbauer Vestas bis zu den Niederlassungen von Zukunftsindustrien. Investoren fi nden in der Wirtschaftsregion Westlausitz hervorragende Ansiedlungsbedingungen. Drei Premiumstandorte mit sofort verfügbaren Gewerbe- und Industrieflächen, jeweils größer als 10 Hektar, stehen bereit: Gewerbe- und Industriepark Finsterwalde/Massen, Lausitz-Industriepark "Sonne" in Großräschen und Lausitz-Industriepark "Marga" in Senftenberg. Für eine industrielle Großansiedlung wird der jetzige Sonderlandeplatz Schwarzheide mit einer Gesamtfläche von rund 96 Hektar vorbereitet.

Wirtschaftsregion mit Bildungschancen und Lebensqualität

Zahlreiche Weiterbildungseinrichtungen sichern die Fachkräftequalifizierung in der Wirtschaftsregion. Umfangreiche Angebote bereiten Schüler aller Schulformen nachhaltig auf das Arbeitsleben vor und sichern so den Fachkräftenachwuchs. Der auf naturwissenschaftliche Bildung spezialisierte "SeeCampus Niederlausitz", die Projekte zur Berufsfrühorientierung "Schule und Wirtschaft" sowie die Angebote der BTU Cottbus-Senftenberg (Standort Senftenberg) bieten hervorragende Argumente für innovative Neuansiedelungen.

Die Hochschule entwickelte sich seit ihrer Gründung im Jahr 1991 zur größten der fünf Fachhochschulen im Land Brandenburg. Die Studenten lernen an einer jungen Hochschule unter exzellenten Bedingungen und leben in einer entstehenden Seenlandschaft mit zahlreichen Sportstätten und hervorragenden Theatern direkt auf dem Campus. Durch die grenznahe Lage zu Polen und Tschechien und historisch gewachsene Beziehungen verfügt die Hochschule Lausitz über eine besondere Kompetenz in integrativen Kooperationen mit osteuropäischen Ländern.

In den angebotenen Fachbereichen lernen derzeit über 2.300 Studenten. Beschäftigte, die tatkräftig arbeiten oder engagiert forschen, benötigen einen entsprechenden Ausgleich an Naherholung, attraktiven Freizeitaktivitäten, Kunst und Kultur. Sie profi tieren von dem umfangreichen wie unvergleichlichen Angebot der Westlausitz, das auch Touristen über die Landesgrenzen hinaus begeistert.

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