Kompetenzzentrum Strukturwandel Lausitz eröffnet

Veröffentlicht: Freitag, 2. Oktober 2020, 09:52 Uhr

Kompetenzzentrum Strukturwandel Lausitz eröffnet

Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (2. Oktober 2020) in Weißwasser (Landkreis Görlitz) gemeinsam mit Landrat Bernd Lange und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch das "Kompetenzzentrum Strukturwandel Lausitz" feierlich eröffnet. Neben der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) werden auch die Wirtschaftsinitiative Lausitz, die Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz, die Sächsische Aufbaubank - Förderbank, die Bürgschaftsbank und die mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen sowie die Technologiegründerfonds im Kompetenzzentrum vertreten sein. Die Stadtwerke Weißwasser haben dafür in der oberen Etage ihres Gebäudes Büros zur Verfügung gestellt.

Kompetenzzentrum Strukturwandel Lausitz in Weißwasser eröffnet

"Dieses Zentrum ist ein Novum für die Region und ein wichtiges Instrument für eine erfolgreiche Strukturentwicklung im Lausitzer Revier in den kommenden Jahren. In diesem Kompetenzzentrum bündeln wir alle Ansprechpartner der Ansiedlungs- und Wirtschaftsentwicklung, der Förder- und Projektentwicklung in Weißwasser. Eine Ansiedlung weiterer Akteure ist bereits geplant und ausdrücklich erwünscht, um das Beratungsportfolio entsprechend zu vergrößern", sagte Staatsminister Schmidt. "Damit werden verschiedene Kompetenzen an einem Ort konzentriert und kommen so jedem einzelnen Projekt und der gesamten Strukturentwicklung in der Lausitz zu Gute."

In dem Kompetenzzentrum können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen und ihre Anliegen einbringen. Die Projektträger erhalten unbürokratisch und schnell umfassende Beratungsleistungen. Durch die konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe können Projekte wesentlich schneller geplant, beantragt und schließlich realisiert werden. Aber auch die Ansprechpartner können so schneller erfassen, wo aktuelle Herausforderungen liegen und Prozesse entsprechend anpassen.

Hintergrund:

Die SAS wurde im November 2019 gegründet. Ihre Aufgabe ist die Durchführung jährlicher Verfahren zur Auswahl der kommunalen Vorhaben zur Strukturentwicklung in den beiden sächsischen Braunkohleregionen, die mit den vom Bund bereitgestellten Finanzhilfen unterstützt werden. Darüber hinaus steht die SAS Initiatoren von Strukturentwicklungs-Projekten als Förderlotse und Programmberater zur Verfügung und begleitet sie bei der Entwicklung ihrer Vorhaben bis zur Antrags- und Umsetzungsreife. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Weißwasser. Der Freistaat hat Geschäftsanteile von 51 Prozent, die SAB von 49 Prozent.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung