Sprembergs Bürgermeisterin als Macher des Ostens ausgezeichnet

Veröffentlicht: Mittwoch, 30. September 2020, 13:45 Uhr

Sprembergs Bürgermeisterin als Macher des Ostens ausgezeichnet

Aus Anlass des dreißigjährigen Jubiläums zur Deutschen Einheit würdigte die Initiative "Macher30 - der Ehrenpreis des Ostens" engagierte Macherinnen und Macher, die Teil einer ostdeutschen Erfolgsgeschichte geworden sind und weiter an dieser mitschreiben. Christine Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg und Sprecherin der Lausitzrunde, gehört zu den Preisträgern im Bereich Kommune. Ihr Wirken als Mandatsträgerin des kommunalen Bündnisses "Lausitzrunde" sowie ihre Arbeit als stimmberechtigtes Mitglied der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung wird durch die Auszeichnung gewürdigt. Weitere Kategorien waren Wirtschaft, Wissenschaft und Newcomer. Die "Macher des Ostens" wurden am 29. September 2020 bei einem Festakt in der ESMT Berlin geehrt.

Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, als Macher des Ostens ausgezeichnet

Christine Herntier: "Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Ich sehe das als Wertschätzung für das ganze Team der 58 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Lausitzrunde, welche sich für Entwicklung der Region einsetzen."

Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, betonte in seiner Festansprache: "Wir haben in den Neuen Ländern in 30 Jahren etwas aufgebaut, auf das wir stolz sein können. Für diese Leistung stehen beispielhaft die Macherinnen und Macher, die heute ausgezeichnet werden. Sie sind Vorbilder und machen Mut."

"Die Preisträger verbindet ihre herausragende Leistung in den ostdeutschen Bundesländern und darüber hinaus", sagte VBKI-Präsident Markus Voigt im Namen der vier Initiatoren des "Macher30" während der Preisverleihung. "Mit Tatkraft und Ideenreichtum - und unter oft schwierigen Umständen - haben sie alle einen wichtigen Beitrag zum Aufschwung ihrer jeweiligen Wirkungsstätten im Osten Deutschlands geleistet. Das verdient höchste Anerkennung, ihr vorbildliches Engagement ist dringend zur Nachahmung empfohlen", so Voigt weiter.

HINTERGRUND:

Die Wahl der "Macherinnen und Macher des Ostens 2020" im Nachgang zu einem mehrmonatigen Nominierungs- und Bewertungsprozesses oblag einer Expertenjury.

Weitere Information zur Jury finden Sie unter www.macher.30.de

Die Initiative "Macher30 - der Ehrenpreis des Ostens" hat sich gegründet, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die sich seit 1989 auf gesellschaftlicher, politischer oder wirtschaftlicher Ebene um den Aufschwung ihrer jeweiligen Region verdient gemacht haben. Unternehmen oder Projekte, die von den Macherinnen und Machern geleitet werden, sollten ihren Ursprung in den ostdeutschen Bundesländern haben, aber überregional wirken. "Macher30" knüpft an den Vorläuferwettbewerb "Macher25" an, mit dem 2015 das Engagement besonders engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer im Osten Deutschlands ausgezeichnet wurde. Der Preis ist nicht dotiert.

Träger der Initiative sind Egon Zehnder, die ESMT Berlin, der Ostdeutsche Bankenverband (OstBV) und der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). Macher30 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ausführliche Informationen unter www.macher30.de

Zur Ausgezeichneten: Christine Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg (Brandenburg)

Christine Herntier ist studierte Ingenieurökonomin und war von 1979 bis 2012 in der Textilindustrie sowie kurzzeitig in der Metallindustrie als Geschäftsführerin mittelständischer Unternehmen tätig. Die politische Wende hat sie aktiv begleitet und sich den Herausforderungen des wirtschaftlichen Umbruchs mit der Gründung eines eigenen Unternehmens gestellt. Als typische Quereinsteigerin trat sie 2013 als parteilose Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin der Stadt Spremberg an und wurde mit 61,8 Prozent der Stimmen gewählt. 2018 wurde Herntier von der Bundesregierung in die Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung berufen. Sie initiierte eine Vielzahl von Projekten, um den demografischen Wan del in der Stadt Spremberg und in der Region Lausitz zu gestalten.

Quelle: Tudyka.PR im Auftrag der Lausitzrunde