Eisenhüttenstadt - Leben im Takt des Stahlwerks

Veröffentlicht: Montag, 17. August 2020, 16:12 Uhr

Vorab-Premiere Rbb-Reportage Leben im Takt des Stahlwerks

Eisenhüttenstadt. 70 Jahre liegen hinter der Stadt. 70 Jahre im Durchlauf von vielen abwechslungsreichen Bildern und Interviews präsentierten der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und die Stadt Eisenhüttenstadt am Dienstagabend, 18. August 2020, im Friedrich-Wolf-Theater. Es war jener Jahrestag des ersten Axthiebs für den Aufbau des Eisenhüttenkombinats Ost. Diese Vorab-Filmpremiere einer 45 Minuten langen Dokumentation über die vergangenen sieben Jahrzehnte in Eisenhüttenstadt handelte von den Aufbaujahren, den Jahren einer Stahlproduktion mit über 11.000 Beschäftigten im EKO und von den schwierigen sowie kämpferischen Jahren für die Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter und für die Einwohner Eisenhüttenstadts bis heute.

Rbb-Dokumentation "Leben im Takt des Stahlwerks" als gute Werbung für die Stadt

"Es war für mich zum Teil sehr emotional. Ich bin hier geboren und hier groß geworden", sagte Bürgermeister Frank Balzer nach der Vorstellung im Theater zu „Leben im Takt des Stahlwerks". Frank Balzer ergänzte: "Danke an den Rbb für diesen Film. Man hat gesehen, wir haben eine gute Zukunft in und mit unserer Stadt." Viele der Jugendlichen, die jetzt ein Studium beginnen, können sich gut vorstellen, auch wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren, äußerten sie in der Doku.

Eisenhüttenstadts Bürgermeister betonte zudem, dass es die Stadt nicht ohne das Werk und das Werk nicht ohne die Stadt gäbe und gibt. Weitere Standbeine werden auch hier deshalb immer wichtiger: die Bildung, die Kultur. Besonders werde die Stadt Eisenhüttenstadt die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen und so eine Perspektive mitgestalten. „Das ist auch ein Baustein für die Zukunft hier in Eisenhüttenstadt." Insgesamt urteilt Frank Balzer über den Film: „Er ist eine gute Werbung für unsere Stadt."

Die Stadt, die einen Teil des Programms an diesem Abend mitgestaltete, möchte sich bei den beiden Protagonisten des Generationengesprächs vor dem Film, Hans-Dieter Kretschmer und Lucy Ahrens, sehr herzlich für ihre Mitwirkung bedanken. Sie stimmten mit diesem Gespräch auf den nachfolgenden Film ein. Musikalisch umrahmt worden ist dieser Teil von der Eisenhüttenstädter Sängerin Pia-Sophie Kuchel.

Autor/in: Stadt Eisenhüttenstadt / Frank Eckert