Hoyerswerda wird Universitätsstadt

Veröffentlicht: Montag, 6. Juli 2020, 11:52 Uhr

Hoyerswerda wird Universitätsstadt

Ansiedlung des Zuse-Campus in der zukünftigen Universitätsstadt Hoyerwerda. Nach vielen Verzögerungen ist es endlich beschlossen, das Strukturstärkungsgesetz.Damit endet eine lange Zeit der Ungewissheit, wie der Strukturwandel in den betroffenen Kommunen umgesetzt wird. Gleichzeitig ergeben sich daraus aber auch viele Möglichkeiten für die betroffenen Regionen, die vorher schwer bis gar nicht umsetzbar waren. So wird sich Hoyerswerda zu einer Universitätsstadt wandeln. Ein Thema, dass zuvor schon oft diskutiert wurde, aber nie wirklich realisierbar schien.

Hoyerswerda wandelt sich mit dem Zuse-Campus zur Universitätsstadt

Mit dem neuen Gesetz ändert sich das grundlegend. Die Ansiedlung eines Zuse-Campus bedeutet für die Stadt natürlich eine positive Auswirkung und auch eine Verjüngung. Hunderte junge Studierende werden das Stadtbild neu prägen und darüber hinaus auch Impulsgeber für neue Ansiedlungen sein. Denn Studierende aus dem Bereich Informatik werden händeringend gesucht. Damit rückt Hoyerswerda auch zunehmend in den Fokus von Unternehmen, da hier die künftigen Fachkräfte ausgebildet werden, die so dringend benötigt werden.

Mit dem Strukturstärkungsgesetz werden aber auch Infrastrukturmaßnahmen möglich, die bisher nicht realisierbar waren. So wird es eine schnelle Zugverbindung nach Dresden geben und eine neue Verbindungstraße, die von Weißwasser und Hoyerswerda bis nach Leipzig führt.

Neben diesen großen Leuchttürmen sind aber auch die Projekte für die Zukunft wichtig, die aus der Stadt selbst kommen. Das Projekt "kommunale Wärmewende" thematisiert die künftige Energieversorgung für die Stadt und die Region. Dabei wurde Hoyerswerda als eine von drei Städten ausgewählt, um die Versorgung der Stadt mit Fernwärme und Strom auch nach dem Kohleausstieg im Jahr 2038 zu sichern. Das Projekt "Virtual Smart Hospital" wird die Fachärzteversorgung in der Region aufrechterhalten.

Diese und viele weitere Maßnahmen zeigen, dass das Strukturstärkungsgesetz viele Möglichkeiten für die Region mit sich bringt, die vorher kaum oder gar nicht umsetzbar waren. Jetzt gilt es, diese Möglichkeiten in Taten umzusetzen.

Quelle: PM Stadt Hoyerswerda