LÜBBENAUBRÜCKE unter neuer Schirmherrschaft

Veröffentlicht: Donnerstag, 25. Juni 2020, 13:24 Uhr

Lübbenau/Spreewald. Bauminister Guido Beermann hat heute bei einem Besuch in Lübbenau die Schirmherrschaft für das wohnungswirtschaftliche Kooperationsprojekt LÜBBENAUBRÜCKE übernommen. Es wurde 1999 gegründet und begleitet seitdem den Stadtumbauprozess. Seit dem Jahr 2000 ist kontinuierlich der/die amtierende Bauminister/in Schirmherr/in.

Beermann übernimmt Schirmherrschaft für LÜBBENAUBRÜCKE

Bauminister Guido Beermann: "Bereits seit 1999 arbeiten Akteure aus Wohnungsunternehmen, Stadt und Wirtschaft zusammen, um die Lebens- und Wohnqualität für die Menschen in Lübbenau nachhaltig zu verbessern. Ich begrüße dieses Engagement und übernehme sehr gerne diese Schirmherrschaft. Das Konzept der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist beispielhaft, denn wer sich beteiligt, identifiziert sich mit einer Sache. Mit ihren Projekten ist die LÜBBENAUBRÜCKE nah an den Menschen und ihrem Alltag. Das wollen wir auch weiter unterstützen."

Das Projektbüro der LÜBBENAUBRÜCKE moderiert seit 1999 den Stadtumbauprozess in Lübbenau und initiiert gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und verschiedenen Vereinen soziale und kulturelle Veranstaltungen, Beratungs- und Kreativangebote für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.

Lübbenau/Spreewald hat in den vergangenen Jahren erfolgreich den Stadtumbau vorangetrieben. Das ist vor allem in der Neustadt zu sehen. Mit dem Programm Soziale Stadt werden ergänzend zum Stadtumbauprogramm Projekte gefördert, die gezielt den sozialen Zusammenhalt stärken. In der Neustadt Lübbenau wurden Sport- und Freizeitanlagen, Treffpunkte für alle Generationen und kulturelle Angebote realisiert.

Die Stadt hat die Städtebauförderprogramme Stadterneuerung, Stadtumbau und Soziale Stadt gebündelt. Bisher wurde vor allem Rückbau und Aufwertung in der Lübbenauer Neustadt und die Sanierung von stadtbildprägenden Gebäuden in der Altstadt gefördert. Insgesamt wurden aus den verschiedenen Förderprogrammen für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Stadtumbau rund 42 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Es wurden 2400 leerstehende Wohnungen abgerissen.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg