Preisträger für den LWTP 2020 stehen fest

Veröffentlicht: Mittwoch, 24. Juni 2020, 11:22 Uhr

Preisträger LWTP 2020 stehen fest

Die Wirtschaftsinitiative Lausitz hat den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Lausitzer WissenschaftsTransferpreis LWTP an drei Kooperationsprojekte aus der Region vergeben. Mit dem LWTP ehrt die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL) bereits zum neunten Mal besonders herausragende Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist es, diese Projekte in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Lausitzer WissenschaftsTransferpreisträger 2020 stehen fest

"Ich gratuliere allen Teilnehmern, die ihre Projekte in diesem Wettbewerbsjahr eingereicht haben. Die Qualität der Projekte war hoch und jedes einzelne ist ein gutes Beispiel für die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region. Die Inhalte und die Vielseitigkeit der Themen zeigen, dass wir in der Lausitz eine hohe Qualität und große Vielfalt bei den Kooperationen von Hochschulen und Unternehmen haben.", so Michael Schulz, WiL-Geschäftsführer.

Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH und LWTP-Juryvorsitzender: "In diesem Jahr wurde es der Jury nicht leicht gemacht, die Preisträger zu ermitteln, denn die Qualität der eingereichten Projekte war durchweg sehr gut. Die Ausgezeichneten ragen auf Grund ihrer Innovationsstärke noch einmal ein Stück aus allen eingereichten Wettbewerbsbeiträgen heraus. Die kreativen Lösungsansätze der Preisträger haben einen hohen Nutzen sowohl für die beteiligten Unternehmen als auch für die Hochschulen. Mein Glückwunsch gilt den Preisträgern und darüber hinaus allen Teilnehmern. Die Einreichungen sind hervorragende Beispiele für die Innovationskraft der Lausitz."

Video mit den diesjährigen Preisträgern des LWTP

Der erste Preis in Höhe von 5.000 Euro ging an das Projekt "Projektentwicklung für nachhaltige Lausitzer Bergbaunachfolge" der GMB GmbH, dem IURS e. V. und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Der Preis wurde von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestiftet.

Die Projektpartner haben u.a. ein neues Verfahren zur Neutralisation saurer Tagebaugewässer entwickelt, welches im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden deutlich wirkungsvoller ist. Des Weiteren wurden weitere technische Verfahren zur Rekultivierung von Tagebauen entwickelt. Damit kann ein bedeutender Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Bergbaufolgelandschaft geleistet werden.

Der zweite Preis, mit 3.000 Euro dotiert: Die "Entwicklung eines Prüfstandes zur Bestimmung des erosiven Verschleißes von Schüttgütern", ist ein Projekt der KREISEL GmbH und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Der Preis wurde von der LEAG gestiftet.

Die Projektbeteiligten haben ein Messmittel entwickelt, welches den Verschleiß von Schüttgütern ermittelt. Durch die gewonnenen Erkenntnisse können Förder- und Logistikprozesse optimiert werden, da die Verschleißeigenschaften direkten Einfluss auf die Lebensdauer der Anlagen haben.

Den dritten Preis, mit 2.000 Euro dotiert, erhält das Projekt "Lagesensorgesteuerter Leichtbau - Aktivlifter für den Einsatz im ambulanten Pflegebereich" der Großenhainer Maschinenbau GmbH und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Der Preis wurde von der BASF Schwarzheide GmbH gestiftet. Die beteiligten Projektpartner haben ein Pflegelift entwickelt, der mit 18 kg mobil einsetzbar ist und gleichzeitig Belastungen von bis zu 130 kg standhält. Damit schließt er eine Marktlücke und ist im Besonderen für den Bereich der ambulanten Pflege ein wichtiges mögliches Hilfsmittel, z.B. beim Transport von pflegebedürftigen Personen.

Quelle: Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL)