2. Elektromobilitätstag in Bad Liebenwerda

2. Elektromobilitätstag in Bad Liebenwerda

Fahrverbote in großen Städten haben die Klimarelevanz des Verkehrs wieder ins Bewusstsein gerückt. Denn besonders in diesem Sektor werden in Deutschland die selbst gesteckten Ziele zur CO2- Reduktion nicht erreicht. Zudem weisen uns unsere Kinder bei der Bewegung "Fridays For Future" darauf hin, dass wir was tun sollen. Der Wandel der Mobilität ist in vollem Gange. Der zukünftige Antriebsstrang wird durch die Weiterentwicklung und Integration neuer Technologien bestimmt. Über 2.000 Städte und Gemeinden unterstützen die Europäische Mobilitätswoche und verfolgen gemeinsam das Ziel, eine nachhaltige Art der Fortbewegung voranzutreiben. Auch die Kurstadt Bad Liebenwerda zieht mit an diesem Strang. So wird am Mittwoch, dem 18. September der Zweite Elektromobilitätstag des Landkreises Elbe-Elster in Bad Liebenwerda stattfinden.

2. Elektromobilitätstag des Landkreises Elbe-Elster in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenwerda

Europäische Mobilitätswoche - Erleben Sie Elektromobilität für zu Hause

Man geht davon aus, dass im Zuge der weiteren Zulassung von Elektrofahrzeugen die Bereitstellung von Stellplätzen mit Ladestationen in Wohnanlagen für die Wohnungswirtschaft zu einer zentralen Aufgabe werden wird und in Zukunft eines der wichtigsten Merkmale einer Wohnung werden könnte. Eine besondere Herausforderung wird sein, Lösungen für Gebäude und Wohnungen in Innenstädten mit begrenzten Parkmöglichkeiten und limitierten Kabelquerschnitten für die Versorgung zusätzlicher Lademöglichkeiten zu finden.

Hierzu werden durch namhafte Referenten im parallel stattfindenden Vortragsprogramm im Veranstaltungssaal der benachbarten Südbrandenburgischen Orgelakademie Lösungsvorschläge unterbreitet.

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

  • E-Mobilität - Trends und Entwicklungen
  • Wallbox - Schnellladesäule - E-Ladepark
  • Status Wasserstofftankstellen
  • Potenzialstudie Wasserstoffwirtschaft
  • Brennstoffzelle als Antriebstechnologie
  • Die elektrifizierte Mobilitätsstation
  • Ladelösungen für vermietete Pkw-Stellplätze
  • Das DTK-EDF-System für Busse

Wie lässt sich Mobilität nachhaltig gestalten? Welche Vor- und Nachteile haben Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge und die dazugehörigen Infrastrukturen? Welche Besonderheiten gibt es im ländlichen Raum dabei zu berücksichtigen? Welche Rolle hat der ÖPNV? Wie kann der Verkehrssektor seinen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase leisten?

In einer Podiumsdiskussion werden einige dieser Fragen und Pros und Kontras der einzelnen Zukunftsszenarien und Aspekte der Mobilität näher beleuchtet werden.

Kommunen setzen unterschiedliche Fahrzeuge ein - und das in großen Flotten und fortlaufend. Daher tragen auch Kommunalfahrzeuge zur Umweltverschmutzung und zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Deshalb sollten Kommunen vermehrt auf innovative elektrische Antriebe setzen. Elektrische Autos haben viel niedrigere Betriebskosten und weniger bewegliche Teile. Dies resultiert in einer ansehnlichen Kosteneinsparung pro Kilometer. Neben dem Streetscooter, der bei der Deutschen Post 60 bis 80 Prozent weniger Kosten für Wartung und Verschleiß gegenüber vergleichbaren konventionellen Fahrzeugen verursacht, werden auch die elektrischen 100 Prozent emissionsfreien Nutzfahrzeuge Goupil G2 und Goupil G4 auf der Ausstellung vertreten sein. Der flexible Grundaufbau beim Goupil G4 bietet rund 15 verschiedene Aufbaumöglichkeiten wie zum Beispiel Laubsaugaufbau, Hochdruckreiniger, Bewässerungsaufbau und mit Müllkipper und kann damit auf Friedhöfen, zur Reinigung und auf Grünflächen, etc. eingesetzt werden.

Es wird die bunte Vielfalt der Elektromobilität unter anderem mit ausleihbaren Pedelecs der städtischen Tourismusinformation, einem E-Boot, E-Autos, E-Rollern, E-Motorrädern wie dem eROCKIT, dem weltweit einzigartigen, pedalbetriebene Elektromotorrad und interessanten Aktionen und Info-Ständen auf dem Marktplatz gezeigt werden.

Highlights werden außerdem neben einer Limousine von Tesla mit Brennstoffzelle betriebene Wasserstofffahrzeuge der Marke Toyota Mirai sowie ein Mercedes Benz GLC F-Cell sein.

Der E-Mobilitätstag am 18. September in Bad Liebenwerda ist die ideale Möglichkeit für alle Interessierten, sich über die neuen Formen umweltfreundlicher Mobilität zu informieren und sich davon begeistern zu lassen.

Aussteller sind u. a.:

EnviaM, VBB, Verkehrsmanagement Elbe-Elster GmbH, WFBB Energie AK Elektromobilität, Webasto Thermo & Comfort SE, InTraSol GmbH, RiPower GmbH, inno2Grid GmbH, H2Mobility Deutschland GmbH & Co. KG, Deutsche Post DHL, Spezialfahrzeuge Lausitz GmbH, ISEKI-Maschinen GmbH, eRockit Systems GmbH, Motorrad-Balzer, Regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald, Business auf Rädern GmbH, Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH, VCD, Polizeiinspektion Elbe-Elster, Landkreis Elbe-Elster, Tourismusinformation der Stadt Bad Liebenwerda.

Es besteht das großzügige Angebot der Polizeiinspektion Elbe-Elster, ab 11 Uhr auf dem Marktplatz eine Fahrradcodierung für jedermann durchzuführen. Es wird gebeten, neben dem Fahrrad auch einen entsprechenden Eigentumsnachweis und einen Personalausweis mitzubringen. Zusätzlich gibt es Infos zur Einbruchssicherheit rund ums Haus.

Um besser planen zu können, wird um Anmeldung für das Vortragsprogramm per E-Mail unter kurt.seidel@lkee.de beziehungsweise KEA.Planung@lkee.de bis zum 16. September 2019 gebeten.

Foto: Elektromobilität hautnah erleben beim zweiten Elektromobilitätstag des Landkreises Elbe-Elster in Bad Liebenwerda zum Beispiel mit dem pedalgetriebenen Elektromotorrad eRockit (Quelle lkee.de.)

Quelle: PM Landkreis Elbe-Elster