IHK Cottbus zum Kabinettsbeschluss Strukturwandel

IHK Cottbus zum Kabinettsbeschluss Strukturwandel

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus begrüßt den heute durch Ministerpräsident Dietmar Woidke in Potsdam vorgestellten Kabinettsbeschluss zum Strukturwandel in der Lausitz. Die Belange der regionalen Unternehmen kommen allerdings aus Sicht der IHK in den Plänen der Landespolitik noch zu kurz.

Kabinettsbeschluss Strukturwandel: Wertschöpfung kommt zu kurz

"Die heute beschlossene Gründung einer Entwicklungsgesellschaft für die Lausitz ist ein richtiger Schritt. Der Strukturwandel braucht ein sachkundiges Management mit klaren Zuständigkeiten auf der Landesebene", erklärt Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. "Ein wesentliches Anliegen aus Sicht der Wirtschaft ist daher erfüllt. Jetzt müssen vor allem wichtige inhaltliche Impulse für die Wirtschaftsentwicklung vor Ort gesetzt werden. Dazu zählen, wie im Bericht der Expertenkommission für Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel gefordert, eine professionelle Investorenakquisition, eine innovative Beratung betroffener Unternehmen sowie deren Unterstützung bei der Internationalisierung. Nur wenn neue Wertschöpfungsketten entstehen und Arbeitsplätze gesichert werden, haben auch kommende Generationen eine Perspektive."

Als IHK Cottbus wünschen wir uns eine stärkere Einbeziehung der Wirtschaft in den Prozess sowie der Kommunen, die über die LAUSITZRUNDE vernetzt sind und Industrieflächen Unternehmensinvestitionen bereitstellen.

Mit dem heute verkündeten Kabinettsbeschluss gibt das Land grünes Licht für die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft für die Lausitz. Die Gesellschaft soll den Strukturwandel im Zuge des für 2038 avisierten Ausstiegs aus der Braunkohle zentral steuern und umsetzen. Sie wird zudem das Controlling für die finanzielle Förderung des Strukturwandels durch Bund und Land übernehmen.

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IHK Cottbus
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IHK Cottbus im Branchenbuch Lausitz.