20 Jahre Marke Spreewaldgurke

20 Jahre Marke Spreewaldgurke

Reichwalde - Auf Einladung des Spreewaldvereins eröffnet Agrarminister Jörg Vogelsänger, am kommenden Dienstag (25. Juni) auf einem Gurkenfeld des Spreewaldhofs Niewitz die diesjährige Erntesaison.

Brandenburger Gurkensaison startet

Spreewaldgurke ist seit 1999 ein Produkt mit regionalen Markenschutz

Neben Minister Vogelsänger werden Mitglieder des Spreewaldvereins, insbesondere Gurkenerzeuger und -verarbeiter, vor Ort sein. Mehrere Erntemaschinen "Gurkenflieger" werden die Ernte auf dem 32 Hektar schlag bewältigen. In Brandenburg werden von den Spreewälder Anbaubetrieben Gurken auf einer Fläche von rund 560 Hektar angebaut, davon rund 77 Hektar im Bioanbau. In diesem Jahr kommen rund 2.700 Beschäftigte im Anbau und 550 Beschäftigte in der Verarbeitung zum Einsatz.

Geschützte Ursprungsbezeichnung

Seit 1999 darf die Spreewälder Gurke das Siegel "geschützte geografische Angabe" (g.g.A.) tragen. Damit jährt sich die Unterschutzstellung zum zwanzigsten Mal. Die Spreewälder Gurke war das erste Brandenburger Produkt, das diesen regionalen Markenschutz durch die Europäische Kommission bekam. Die EU möchte dem Verbraucher Sicherheit geben, dass Spreewaldgurken tatsächlich aus dem festgelegten Wirtschaftsraum kommen. Im Land Brandenburg gibt es neben der Spreewälder Gurke vier weitere g.g.A.-Produkte.

Gurkenradweg in Brandenburg

Der Spreewaldhof Niewitz liegt direkt am Gurkenradweg. Der Hof wird nun in zweiter Generation von der Familie Embach bewirtschaftet. Auf der Betriebsfläche werden neben Gurken auf auch Obst 20 Hektar.

Markenzeichen des Spreewalds ist nicht nur die Spreewaldgurke, sondern auch der 260 Kilometer lange Gurkenradweg. Der Radweg führt unmittelbar an Reichwalde vorbei. Gurkenfelder regionalen Anbau- und Verarbeitungsbetriebe "Gurkeneinlegereien" können besichtigt werden. Zu Gurken-Gerichtenladen zahlreiche die Gasthäuser entlang der Strecke ein.

Nach wie vor sind Spreewälder Gurken ein Qualitätsprodukt mit Herkunftsgarantie. Seit der Selbstverpflichtung der regionalen Gurkenerzeuger und -verarbeiter wird ausschließlich regionale Rohware für die Verarbeitung zu Spreewälder Gurken in den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen verwendet. Bekannt sind Spreewälder Gurken zudem durch die besondere Knackigkeit und Bissfestigkeit. Das liegt an den besonderen klimatischen Verhältnissen im Spreewald und an den kurzen Wegen vom Feld bis zum Konservenbetrieb, die eine tagfrische Verarbeitung der Rohware gewährleisten.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg