Zukunftstechnologie Wasserstoff

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Mehr als 70 Unternehmer und Wissenschaftler diskutierten am 8.5.2019 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus über die Einsatzmöglichkeiten und Marktchancen von Wasserstoff als alternativer Antriebsform bei Bus, Eisenbahn und der Automobilzulieferindustrie und stellten ein Forderungspapier zur Verbesserung des öffentlichen Personenverkehrs in der Lausitz vor.

Wasserstoff als Zukunftstechnologie in der Lausitz

Zum Forschungsstand der umweltfreundlichen Technologie informierten Referenten und stellten für Unternehmer Einsatzmöglichkeiten sowie Förderbedingungen vor.
Im Rahmen des Strukturwandels setzt die Lausitz auf das Thema "Brennstoffzelle und Wasserstoff als Zukunftstechnologie. Zwei Wasserstoffprojekte in Cottbus haben im Rahmen des "Sofortprogrammes Strukturwandel" bereits die Förderzusagen durch das Bundesfinanzministerium erhalten.

"Die Energiewende wird dem Energieträger Wasserstoff eine ganz neue Bedeutung verleihen. Für die Lausitz sehen wir die Chance, eine Vorreiterrolle beim Aufbau einer ganzheitlichen Wertschöpfungskette einzunehmen. Also von der Erzeugung des Wasserstoffs über die Bereitstellung bis hin zur Nutzung, beispielsweise im öffentlichen Verkehr in Bussen und Eisenbahnen", erläutert Peter Kopf, Präsident der IHK Cottbus.

Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) stellte die IHK Cottbus das Forderungspapier "Mobilitäts-Modellregion Lausitz" vor. Dieses schlägt fünf konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs bei Bus und Eisenbahn in der Lausitz vor. Hier sind nun die Landesregierungen gefordert, aktiv zu werden und eine Plattform "Mobilitäts-Modellregion Lausitz" auf den Weg zu bringen.

Weitere Informationen: www.cottbus.ihk.de/wasserstoff

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