Kompetenzzentrum Klimaschutz: Keimzelle einer Denkfabrik

Kompetenzzentrum Klimaschutz: Keimzelle einer Denkfabrik

Cottbus. "Die Bundesregierung hat Wort gehalten und siedelt eine Bundeseinrichtung in der Lausitz an. Diese Nachricht macht Mut. Denn der Strukturwandel in der Lausitz kann nur gelingen, wenn auch der Bund kräftig mithilft. Deshalb bin ich froh, dass das Bundesumweltministerium mit gutem Beispiel vorangegangen ist." Das erklärte Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach heute in Cottbus beim Auftakttreffen für das im Aufbau befindliche Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI). Er dankte dem Bundesumweltministerium, dass es innerhalb kurzer Zeit gelungen sei, diese Ansiedlung unter Dach und Fach zu bringen.

Wirtschaftsminister beim Auftakttreffen für neues Kompetenzzentrum in Cottbus

Steinbach: Hier entsteht die Keimzelle einer Denkfabrik

"Das, was hier entsteht, ist die Keimzelle einer Denkfabrik", sagte Steinbach. Thematisch passe das Kompetenzzentrum perfekt in die Lausitz, so Steinbach. Denn neben der Kohleindustrie als dem noch mit Abstand bedeutendsten Wirtschaftszweig seien auch energieintensive Branchen wie die Metallindustrie, die Chemieindustrie oder die Papierindustrie in der Lausitz stark vertreten. "Wir brauchen nicht nur Perspektiven für die Kraftwerksstandorte, sondern auch für die energieintensive Industrie Für die Lausitz ist es sehr wichtig, dass diese Branchen wettbewerbsfähig bleiben - und dazu gehören auch Antworten auf die Frage, wie Energie und CO2-Emissionen eingespart werden können", erklärte Steinbach. Deshalb sei es wichtig, dass "Expertinnen und Experten über mögliche neue Wege nachdenken und diskutieren".

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg