Start-up und Gründerzentrum in Cottbus ensteht

Neues Gründerzentrum in Cottbus

Cottbus. Die Stadt Cottbus errichtet ein regionales Gründerzentrum am Cottbuser Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Das brandenburgische Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt aus Infrastrukturmitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW).

10,7 Millionen Euro Förderung für Gründerzentrum in Cottbus

Minister Steinbach: Ein wichtiger Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz

Den Zuwendungsbescheid über 10,7 Millionen Euro hat Wirtschaftsminister Jörg Steinbach im Beisein des Cottbuser Oberbürgermeisters Holger Kelch, der Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe und der amtierenden Präsidentin der BTU, Christiane Hipp, an den Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft Cottbus, Torsten Kunze, überreicht. Nach Fertigstellung werden in dem Neubau fast 4.500 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 11,9 Millionen Euro.

Ziel ist es, in dem Gebäude günstige Büroflächen für Start-ups zur Verfügung zu stellen und dort zudem ein Zentrum für die Wirtschaftsförderung in Cottbus und der Region zu schaffen. Das Projekt ist in Umsetzung des Standortentwicklungskonzeptes für den Regionalen Wachstumskern Cottbus entwickelt worden. Es ist Bestandteil des regionalen Entwicklungskonzeptes Cottbus-Guben-Forst. Die Errichtung des "Regionalen Cottbuser Gründungszentrums am Campus" (RCGC) wurde notwendig, weil die Kapazitäten des bereits vorhandenen kleinen Technologie- und Forschungszentrums am Gewerbegebiet TIP nahezu ausgeschöpft sind.

"Das Gründerzentrum leistet einen wichtigen Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz", hob Minister Steinbach hervor. Die BTU habe ein hohes Gründungspotenzial. Im neuen Zentrum werde genügend Platz zur Verfügung stehen, so dass sich die Start-ups gleich in der Nähe der Universität ansiedeln könnten. "Denn wir wollen, dass die jungen Leute, die an der BTU gut ausgebildet worden sind, in der Region bleiben und mit ihrem Wissen die Region weiter voranbringen. Ich bin überzeugt, dass die guten Konditionen im Zentrum dazu beitragen werden, dass Absolventen ihr Start-up hier gründen und damit neue Arbeitsplätze in der Lausitz schaffen", erklärte der Minister. Die Nähe zwischen Uni und Gründerzentrum stärke auch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg