Neue Regeln des Verpackungsgesetzes

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Cottbus. Die Uhr tickt. Ab dem 1. Januar 2019 gelten neue Anforderungen für das Inverkehrbringen von Verpackungen. Das neue Gesetz sieht neben einer Pflicht zur Registrierung auch eine Datenmeldepflicht vor. Verstöße gegen die neuen Pflichten können Bußgelder von bis zu 200.000 Euro oder auch Abmahnungen mit sich ziehen.

"So soll sichergestellt werden, dass Inverkehrbringer von Verpackungen für die Rücknahme und das Recycling bezahlen. Wer sich nicht an die neuen Spielregeln hält, muss vor allem mit Abmahnungen von Mitbewerbern rechnen. Um solche Schäden von unseren Mitgliedsunternehmen abzuwenden, bieten wir neben einer Informationsveranstaltung auch detaillierte Informationen auf unserer Webseite an", so Dorit Köhler, Referentin für Umwelt der Industrie- und Handelskammer Cottbus.

Unternehmen, die Verpackungen in den Verkehr bringen, sollten sich umgehend bei der "Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister" registrieren. Ohne diese Registrierung wird es ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr möglich sein, Verpackungen zu lizenzieren und somit in den Umlauf zu bringen. Das Register wird ab dem kommenden Jahr öffentlich zugänglich sein, um Transparenz für Verbraucher zu schaffen.

Bereits heute müssen sich Händler, welche mit Ware befüllte Verpackungen auf den Markt bringen und diese an den privaten Endverbraucher abgeben, an einem oder mehreren "dualen" Systemen beteiligen.

Die IHK Cottbus informiert Händler und Online-Händler am

  • 12. November 2018
  • von 16 bis 18 Uhr

über die neuen Regeln des Verpackungsgesetzes. Anmeldung unter: www.cottbus.ihk.de/VA_Verpackungsgesetz

Detaillierte Informationen zum neuen Verpackungsgesetz unter: www.cottbus.ihk.de/verpackungsgesetz.

Autor und Kontakt

IHK Cottbus
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03046 Cottbus

IHK Cottbus im Branchenbuch Lausitz.