Lausitz sendet Tesla ein Signal

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Bei einem Gänsehautmoment erstrahlten am späten Abend des gestrigen 18. Oktober viele Lichter auf dem Lausitzring. Zur Aktion #WelcomeTesla waren es am Ende gut 800 Lausitzer, die ein deutliches Signal für die Ansiedlung der Tesla Gigafactory Europe in der Lausitz gaben. Hinter der Aktion steht inzwischen aber eine deutlich breitere soziale Bewegung der Lausitz: Unternehmen, Kommunen, Verbände, Vereine und Bürger bekennen sich mit der Kraft von ca. 125.000 Unterstützern zu dem Vorhaben - und täglich werden es mehr.

Die Lausitz sendet Innovationstreiber Tesla ein Signal!

Deutschlands ungewöhnlichste Bewerbung um die Tesla-Gigafactory Europe. Mit einer spektakulären Bewerbung sagt eine Region auf dem Lausitzring #WelcomeTesla.

Ein Signal für die Zukunft einer ganzen Region

Den Lichtimpuls starteten nicht die Initiatoren Ralf Henkler und Jens Taschenberger. Sie überließen das der kommenden Generation. Lili (5) aus Sachsen und Neela (12) aus Brandenburg gaben per Buzzer den Lichtimpuls frei. "Uns war es wichtig, das Signal mit der kommenden Generation zu verbinden und auch den länderübergreifenden Charakter unseres Vorhabens deutlich zu machen", so Ralf Henkler. Neela stand zuvor noch bei der Live-Premiere des eigens zur Aktion komponierten Songs "Welcome Tesla: Roadster come home" auf der Bühne. Zu den leistungsstarken Strahlern, die als zentraler Lichtimpuls ausgesendet wurden, gesellten sich mit lautstarkem Jubel hunderte Lausitzer mit Taschenlampen und weiteren Leuchtmitteln.

Die Initiatoren werteten die Initiative als vollen Erfolg. "Mit der Aktion #WelcomeTesla haben wir eine Debatte für ein neues industrielles Herz der Lausitz in Gang gesetzt. Ob Zulieferung für die Batteriezellproduktion bei der BASF, Deutsche Batteriefabrik oder Forschungsinstitut - die Lausitz kann zu Recht hoffen. Gemeinsam mit Berlin können Brandenburg und Sachsen die Weichen stellen. Es gibt endlich eine konkrete Alternative für die Lausitz: Wenn hier in dieser Zukunftstechnologie die Fertigung samt Forschung und Entwicklung gezielt etabliert wird, ist ad hoc erfolgreiche Strukturentwicklung spürbar und wir verabschieden uns endlich von der Zeit verlängerter Werkbänke.", so Jens Taschenberger.

Zukunftstechnologie erlebbar gemacht

Im Rahmen der Aktion nutzten viele Besucher die Möglichkeit zu Tesla-Probefahrten. Ein weiterer Höhepunkt war die Tesla-Parade, in deren Rahmen die angereiste Tesla-Gemeinde mehrere Runden auf der Grand Prix-Strecke drehte.

Wie geht es weiter?

Positiv bewerten beide Initiatoren, dass die Idee bereits in den Ländern und der Berliner Strukturkommission verankert werden konnte. Kommunen und Länder können sich nun mit Nachdruck für ein konkretes Zukunftsfeld stark machen. Das Signal soll es nun aber auch zu Tesla über den "großen Teich" schaffen.

"Wir setzen die Aktion unter www.welcome-tesla.com fort und motivieren die Lausitzer nach wie vor, unser Signal als Unterstützer zu verstärken. Wir bemühen uns nun, auf den deutlichen Impuls von unten eine Rückmeldung von Tesla und Elon Musk zu erhalten.", so Ralf Henkler. Dazu kann er als regionaler Vertreter auch auf die Kraft und die Kontakte von Deutschlands größtem Mittelstandsverband setzen.

Ein großer Dank gilt vielen Unterstützern der Aktion, besonders danken möchten wir dem Team des Lausitzrings, der LEAG für den zentralen Lichtimpuls, den Johannitern für die Absicherung der Rettungskräfte, Spreewald Energy für die Ermöglichung von Tesla-Probefahrten.

Quelle: zwei helden GmbH