Potenziale grenzübergreifender Wirtschaftsförderung

Veröffentlicht: Donnerstag, 13. September 2018, 12:45 Uhr

Potenziale grenzübergreifender Wirtschaftsförderung

Eisenhüttenstadt . Unter dem Titel "Wirtschaftsförderung vor Ort, beiderseits von Oder und Neiße" haben sich Vertreter aus den Kreisverwaltungen der polnischen Landkreise Krośnieński, Słubicki und Sulęciński sowie aus der Stadt Eisenhüttenstadt und dem Landkreis Oder-Spree am 11. September 2018 in Eisenhüttenstadt über Organisationsformen und Angebote der Wirtschaftsförderung ausgetauscht und mögliche Themen für eine künftige Vertiefung der Zusammenarbeit ermittelt.

Austausch über Potenziale grenzübergreifender Wirtschaftsförderung in Eisenhüttenstadt

Die Veranstaltung ist Teil des deutsch-polnischen Begegnungsprojektes "grenzüberschreitender Austausch über Strukturen der Wirtschaftsförderung auf lokaler und regionaler Ebene", das derzeit vom Landkreis Oder-Spree gemeinsam mit den oben genannten polnischen Landkreisen durchgeführt wird.

Die Teilnehmer konnten aufschlussreiche Erkenntnisse darüber gewinnen, in welchen Bereichen sich Unternehmen unterstützen lassen können. Als Themenfelder, die auf polnischer und deutscher Seite großes Engagement verlangen, wurden zunächst die Sicherung des Fachkräftepotenziales und die Verbesserung der Schiffbarkeit der Binnenwasserstraßen in der Region identifiziert. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Besuch des Hafens Eisenhüttenstadt, der den Teilnehmern einen interessanten Einblick in die Praxis der Güterschifffahrt bot. Die an dem Tag gewonnenen Erkenntnisse sollen in einem Workshop weiter vertieft werden, um daraus mögliche Aufgabenstellungen für Kooperationen abzuleiten. Für die organisatorische Unterstützung der Veranstaltung ist der Wirtschaftsförderung der Stadt Eisenhüttenstadt zu danken.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG V A Brandenburg - Polen 2014-2020, Klein-Projekte-Fonds der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA, kofinanziert.

Quelle: Landkreis Oder-Spree