Regionalpartnerschaft Sachsen und Wojewodschaft Lebus

Veröffentlicht: Montag, 3. September 2018, 13:53 Uhr

Schon seit 10 Jahren arbeitet #Sachsen eng mit der Wojewodschaft Lebus u.a. in Kultur, Bildung, Sicherheit & beim grenzüberschreitenden Verkehr zusammen. Die stabilen & partnerschaftl. Beziehungen sind uns sehr wichtig. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit weiter fortsetzen(SK)https://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/2018/september/Regionalpartnerschaft-Sachsen-Lebus.jpg

Lugknitz (3. September 2018) - Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums der Regionalpartnerschaft zwischen der Wojewodschaft Lebus und dem Freistaat Sachsen trafen sich heute die Lebuser Marschallin Elzbieta Polak und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer zu einem Gespräch in Łęknica/Lugknitz. Anschließend besuchten sie gemeinsam den Geopark Muskauer Faltenbogen.

Sachsen und Wojewodschaft Lebus feiern 10-jährige Regionalpartnerschaft

Themen des Treffens waren unter anderem der Fürst-Pückler-Park Bad Muskau sowie die Polizeizusammenarbeit, die Zukunft des EU-Förderprogramms Interreg und Fragen des grenzüberschreitenden Verkehrs.

Kretschmer betonte: "In den vergangenen zehn Jahren hat sich viel auf beiden Seiten der sächsisch-polnischen Grenze entwickelt. Ich bin sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit unseren Freunden in der Wojewodschaft Lebus. Mit dem Fürst-Pückler Park Bad Muskau als einzigem deutsch-polnischen UNESCO-Weltkulturerbe werden unsere Regionen auf ganz besondere Weise miteinander verbunden. Genauso wichtig sind aber die konkreten Verbesserungen für die Menschen im Grenzraum - wie der Wiederaufbau von Straßenbrücken oder gemeinsame Kriminalitätsbekämpfung durch Polizeibeamte aus Sachsen und Lebus."

Hintergrund

Der damalige sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich und der frühere Lebuser Marschall Marcin Jabłoński unterzeichneten am 9. November 2008 eine Gemeinsame Erklärung über partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Wojewodschaft Lebus. Die Gemeinsame Erklärung sieht Kooperationen in verschiedensten Bereichen vor.

Zur Koordinierung der Zusammenarbeit dient die Arbeitsgruppe Sachsen-Lebus. In ihr kommen Vertreter der sächsischen Staatsministerien und des Marschallamtes der Wojewodschaft Lebus zusammen, um über gemeinsame Projekte zu beraten. Die Arbeitsgruppe traf heute ebenfalls in Łęknica/Lugknitz zusammen.

Sachsen und Lebus haben eine rund 20 Kilometer lange gemeinsame Grenze. Gemeinsam wird der grenzüberschreitende Fürst-Pückler-Park bewirtschaftet und restauriert, der im Jahr 2004 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgenommen wurde. Der Geopark Muskauer Faltenbogen, der sich über Teile von Lebus, Sachsen und Brandenburg erstreckt, wurde 2015 zum UNESCO-Geopark ernannt.

Der Lebuser Landkreis Żary ist Teil des Fördergebietes im Interreg-Va-Programm Sachsen-Polen 2014-2020. In diesem Zeitraum stehen insgesamt 70 Mio. Euro für sächsisch-polnische Projekte zur Verfügung, ein Teil davon fließt in Projekte unter Lebuser Beteiligung. Im Bereich Verkehr gibt es durch die Einfahrtsgenehmigung für polnische Züge in den Bahnhof Görlitz seit Ende 2015 wieder eine Direktverbindung von Görlitz in die Hauptstadt der Wojewodschaft Lebus, Zielona Góra/Grünberg. Bereits 2011 konnte die Straßenbrücke über die Neiße zwischen Krauschwitz und Łęknica errichtet werden.

BU: Schon seit 10 Jahren arbeitet #Sachsen eng mit der Wojewodschaft Lebus u.a. in Kultur, Bildung, Sicherheit & beim grenzüberschreitenden Verkehr zusammen. Die stabilen & partnerschaftl. Beziehungen sind uns sehr wichtig. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit weiter fortsetzen(SK)

Quelle: SSK - Sächsische Staatskanzlei