Erhalt der Siemens und Bombardier Werke in Görlitz

Veröffentlicht: Montag, 20. August 2018, 10:48 Uhr

Görlitz bleibt! Unser gemeinsamer Erfolg

Gemeinsam mit den Menschen in unserer Region hat die IG Metall für den Erhalt der Werke von Siemens und Bombardier gekämpft. Dieser Erfolg wird am Dienstag, den 21. August 2018 auf dem Marienplatz in Görlitz gefeiert. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, sowie der stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) werden in Görlitz erwartet.

"Görlitz bleibt! Unser gemeinsamer Erfolg"- Stadtfest am Dienstag, 21. August in Görlitz

Ab 12 Uhr gibt es ein buntes Programm für alle Generationen auf dem Marienplatz mit der Band Groove Cover.

An einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Den Strukturwandel in der Lausitz aktiv gestalten - Industriearbeitsplätze erhalten" um 18 Uhr nehmen teil: Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, Ute Liebsch von der IG BCE, Daniel Herold von ver.di und Pfarrer Burkhard Behr.

Im Rahmen der Energiewende gibt es in den nächsten Jahren viel zu tun. Dies kann nur gemeinsam gelingen - der Kampf um Siemens und Bombardier sind gute Beispiele, die Schule machen sollen. Mit kreativen Konzepten und der Zusammenarbeit von IG Metall und Politik wurde der Erhalt der Werke erreicht.

"Wir haben im Kampf um den Erhalt der Werke von Siemens und Bombardier in Görlitz mutige Betriebsrätinnen und Betriebsräte, Vertrauensleute und Beschäftigte auf unserer Seite gehabt, aber auch viele Menschen aus der ganzen Region, Menschen in Politik und Verbänden. Ohne diese Solidarität, diese Kraft hätten wir es nicht geschafft", sagt Jan Otto, Erster Bevollmächtigter IG Metall Ostsachsen. "Dafür wollen wir Danke sagen. Wir wollen gemeinsam feiern, dass unsere Region lebt und wir ein Stück näher zusammengerückt sind."

Weitere Informationen zum Programm finden Sie im beigefügten Flyer. (PDF)

Quelle: IG Metall