Umweltsiegel für Dudek GmbH & Co. KG in Schönborn

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Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Mittwoch (18. Juli) gemeinsam mit Jürgen Mahl, Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Cottbus in Schönborn die Urkunde zur Umweltpartnerschaft an die Dudek GmbH & Co. KG übergeben. Dudek-Geschäftsführer Darius Stanczyc wird die Urkunde entgegennehmen.

Brandenburger Umweltsiegel: Lausitzer DUDEK GmbH & Co. KG ist Vorreiter für Sicherheit und Umweltschutz

Damit verbunden ist die Aufnahme in die Umweltpartnerschaft des Landes Brandenburg. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Sanierung von Freileitungsmasten und Stahlgitterkonstruktionen. Um dabei Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten, hat sich der Betrieb selbst Umweltziele auferlegt, an denen sich die Mitarbeiter aktiv beteiligen.

"Ich freue mich sehr, die Dudek GmbH & Co. KG als neues Mitglied in der Umweltpartnerschaft Brandenburg begrüßen zu können. Damit dokumentiert das Unternehmen seine weitsichtige, nachhaltige und zukunftsorientierte Firmenphilosophie", erklärte Minister Vogelsänger. Gegenwärtig sind rund 70 Unternehmen Mitglied in der Umweltpartnerschaft Brandenburg.

Kreishandwerksmeister Jürgen Mahl: "Der Umweltschutz spielt zunehmend auch im Handwerk eine größere Rolle. Doch nicht jeder Betrieb kann ihn so umsetzen, wie es große Konzerne mit ganzen Abteilungen tun. Deshalb ist das Brandenburger Umweltsiegel, das sich an kleine und mittelständische Unternehmen richtet, wichtig. Darüber hinaus können die Betriebe mit den Umweltmaßnahmen Ressourcen sparen, Kosten senken und ihre Außendarstellung verbessern."

Die 1991 gegründete Dudek GmbH &Co. KG beschäftigt in Südbrandenburg rund. 50 Mitarbeiter. Das Unternehmen übernimmt die Verantwortung hinsichtlich des Umweltschutzes für all ihre Dienstleistungen und sonstigen Geschäftsaktivitäten sowie für die ihrer Lieferanten und Dienstleister, soweit sie mit den Geschäftsaktivitäten des Unternehmens in Verbindung stehen.

Das südbrandenburgische Unternehmen ist fester Partner für Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber in Deutschland, wenn es um die Sanierung von Freileitungsmasten geht. Bei Spannungsbereichen von 110 kV bis 380 kV steht die Sicherheit und der Schutz der Umwelt an erster Stelle. "Wir haben erkannt, dass ein bewusstes Umweltmanagement Türen öffnen kann", sagt Geschäftsführer Darius Stanczyc. "Bereits vor zwei Jahren haben wir dazu einen internen Prozess in Gang gesetzt und investiert. Wir finden es toll, dass damit die Voraussetzungen für das Zertifikat 'Brandenburger Umweltsiegel' erfüllt sind."

Wieso gehören die Sanierung von Freileitungen und Umweltschutz so eng zusammen?

"Es gibt Agrargenossenschaften, auf deren Flächen 60 bis 80 Strommasten stehen, unter denen vorwiegend landwirtschaftliche Produkte angebaut werden. Bei der Sanierung der Leitungen oder Mastkonstruktionen müssen wir uns so verhalten, dass wir den Nutzpflanzen keinen Schaden zufügen, der Bauer mit uns zufrieden ist und uns somit auch das nächste Mal auf seine Fläche lässt", erklärt Darius Stanczyc.

Folgende Umweltziele hat sich das Unternehmen aus Lindena für die tägliche Arbeit an den Freileitungen gesetzt:

  • Abfallvermeidung und Abfalltrennung
  • Kontrollierter Wasserverbrauch
  • Reduzierung des Energieverbrauchs im neuen Firmengebäude durch die Nutzung von Erdwärme
  • Abdeckung des Bodens bei Sandstrahlarbeiten - Jährliche Stoff- und Energiebilanz

Auf Grund der vom Unternehmen zu erbringenden Leistungen, auch in Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten, beschäftigt sich die Firma sehr stark mit den Umweltauswirkungen ihrer geschäftlichen Aktivitäten. Die Anforderungen des Umweltmanagementsystems sind in allen Geschäftsprozessen wirksam integriert. Die für die Aufrechterhaltung des Umweltmanagementsystems notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen werden bereitgestellt und das Unternehmen stellt sicher, dass das Umweltmanagementsystem seine beabsichtigten Wirkungen auch entfalten kann. Die Geschäftsführung setzt sich dafür ein, dass Führungskräfte und Mitarbeiter im Unternehmen, die zur Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems beitragen sollen, eine wirksame Unterstützung erfahren. Im Unternehmen wird der offene Dialog über Themen des Umweltschutzes gefördert und das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter, Zulieferer und Kunden geweckt und gestärkt.

Quelle: HWk Cottbus und Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg