Ortsdurchfahrt Spremberg freigegeben

Ortsdurchfahrt Spremberg freigegeben

Ein Plus an Verkehrssicherheit und Lebensqualität für die Anwohner: das bringt die neue Ortsdurchfahrt in Spremberg. Am Mittwoch hat Verkehrsstaatsekretärin Ines Jesse den zweiten und letzten Teilabschnitt feierlich für den Verkehr freigegeben.

Jesse gibt Ortsdurchfahrt Spremberg (B 156) frei

Bessere Verkehrsverhältnisse, mehr Grün in Spremberg

Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse: "Die neue Ortsdurchfahrt in Spremberg ermöglicht völlig neue städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten, die der "Perle der Lausitz" mehr als gerecht werden. Zudem ist das Bauprojekt ein bemerkenswertes Beispiel für Bürgerbeteiligung: Von der Grünflächengestaltung bis hin zur planerischen Abstimmung mit dem lokalen Behindertenwerk. Das Einbahnstraßennetz war bislang ein Hindernis für alle am Verkehr Teilnehmenden, nun ist es aufgehoben. Der große Kreisverkehr mit sechs Ästen bündelt und verteilt zugleich den Verkehr. Ob zu Fuß oder mit dem Rad: Bürgerinnen und Bürger profitieren jetzt von durchgehenden Wegen. Wir erwarten auch, dass die Lärm- und Schadstoffbelastung sinkt. Das alles bedeutet nicht nur ein Plus für die Verkehrssicherheit, sondern auch für die Wohn- und Lebensqualität der Sprembergerinnen und Spremberger."

Die Gesamtkosten für die Ortsdurchfahrt Spremberg betragen knapp 4 Millionen Euro. Vom Bund kommen 1,1 Millionen, das Land steuert 500.000 Euro bei, die Stadt Spremberg hat 1,3 Millionen Euro investiert und der Wasserverband ist mit etwa einer Million Euro beteiligt. Anlieger und sonstige Beteiligte tragen etwa 100.000 Euro.

Um Eingriffe in die Natur auszugleichen wurden 300.000 Euro investiert. Eine umfangreiche Bürger- und Gremienbeteiligung führte zu einem  Umsetzungsbeschluss für ein gestalterisch aufgewertetes Bepflanzungskonzept "Spree am Berg". Die Versiegelungsbilanz ist positiv: Der Flächenanteil Straße sinkt, der Anteil an Straßengrün steigt um 1.000 Quadratmeter.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg