Infrastrukturentwicklung im Industriepark Schwarze Pumpe

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Nach Brandenburg nun auch Sachsen: Infrastrukturentwicklung im Industriepark Schwarze Pumpe wird gefördert

Statement Petra Lehmann, Geschäftsführerin Zweckverband ISP und ASG Spremberg GmbH

Nachdem das Land Brandenburg bereits zu Jahresanfang ein 90-prozentige Förderung für die Infrastrukturentwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe zusagte, zog das Land Sachsen jetzt nach. Wie die das sächsische Wirtschaftsministerium gestern mitteilte, stimmt Sachsen dem Antrag Zweckverbandes Industriepark Schwarze Pumpe auf Förderung vollumfänglich zu. Brandenburg wie Sachsen begründen ihre Entscheidung auch mit den fortschreitenden Investitionen im Industriepark. Aktiv sind auf diesem Gebiet unter anderem die Papierfabrik Hamburger Rieger, das Unternehmen Stebatec, die SLS Drebkau GmbH und die NWM GmbH i.G..

Bis 30. Juni 2020 werden allein 70 Millionen Euro für die Infrastrukturentwicklung im Industriepark und seinem Umfeld aufgewandt, so Petra Lehmann. Bis 2021 sollen es dann 100 Millionen Euro sein.

Der Geschäftsführerin des Zweckverbandes und dem Wirtschaftsförderer ASG Spremberg GmbH fiel mit der Entscheidung der sächsischen Landesregierung ein Stein vom Herzen: "Ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung! Ein Beleg für uns, dass in Schwarze Pumpe nicht nur viel über den Strukturwandel geredet wird - was durchaus wichtig ist - sondern auch die Umsetzung möglich ist. Damit haben wir endlich Entwicklungssicherheit. Jetzt gilt es, die bereits in den Schubladen liegenden Pläne zu aktiven Projekten zu machen. Darauf sind wir gut vorbereitet."

Foto: Petra Lehmann, Geschäftsführerin Zweckverband ISP und ASG Spremberg GmbH - Fotograf: Rasche

Quelle: ASG Spremberg GmbH