Fahrradparkhaus in Königs Wusterhausen geplant

Baubeginn für Fahrradparkhaus in Königs Wusterhausen

Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat heute einen Förderbescheid für den Neubau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof Königs Wusterhausen übergeben. Das Land stellt hierfür rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung.

Bau des Fahrradparkhauses in Königs Wusterhausen kann beginnen

Kathrin Schneider: "Fahrräder soweit das Auge reicht - am Bahnhof Königs Wusterhausen fehlen gute und sichere Abstellplätze. Das soll sich ändern. Wir unterstützen die Kommunen bei Investitionen, um einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr anzubieten und wollen vor allem den Umstieg vom Auto oder Fahrrad in Bus und Bahn erleichtern. Damit setzen wir die Ziele der Mobilitätsstrategie und der Radverkehrsstrategie um. Alle Bereiche des ÖPNV sollen profitieren: Schieneninfrastruktur und Bahnhöfe, Radverkehr und Barrierefreiheit. Die Investition unterstützt die gute Stadtentwicklung und die interkommunale Zusammenarbeit."

Das Fahrradparkhaus ist Bestandteil der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes Königs Wusterhausen. Es soll in unmittelbarer Nähe zum Hausbahnsteig in der Nähe des Wasserturms gebaut werden und fügt sich in das städtebauliche Bild des Bahnhofumfelds sehr gut ein.

Das Vorhaben umfasst:

  • Bau eines zweigeschossigen Gebäudes
  • Bodenplatte, Stützwand und Decke aus Stahlbeton
  • Fassade aus Stahlrohrrahmen mit gespannten Edelstahlnetzen und verglasten Teilbereichen
  • Erdgeschoss 266 Stellplätze
  • Obergeschoss 284 Stellplätze
  • Sammelschließanlage mit 70 Stellplätzen
  • 5 Stellplätze für Sonderfahrräder (Lastenrad, Rad mit Kinderanhänger, Dreirad o.ä.)
  • 70 Schließfächer
  • 20 Ladestellenfächer
  • Fahrradservicestation
  • Anpassung Außenanlagen (Vorplatz)
  • technischer Ausbau (Videoüberwachung, elektronisches Zugangssystem)

Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund drei Millionen Euro, wovon das Land 1,86 Millionen Euro bereitstellt. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms 2018 für Investitionen im Öffentlichen Personennahverkehr (36 Millionen für 80 Vorhaben), finanziert über das Kommunale Investitionsprogramm des Landes Brandenburg.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg