Müller investiert Standort Leppersdorf (LK Bautzen)

Unternehmensgruppe Theo Müller

Die Unternehmensgruppe Theo Müller bekennt sich klar zum Freistaat Sachsen und zum Standort Leppersdorf im Landkreis Bautzen - davon zeugen nicht nur die Baukräne, die sich bereits vor Ort drehen. In den kommenden Jahren will das Unternehmen am bestehenden Standort weitere rund 250 Millionen Euro investieren und circa 150 Arbeitsplätze schaffen!

Unternehmensgruppe Theo Müller investiert 250 Millionen Euro

Martin Dulig: "Klares Bekenntnis zum Standort Leppersdorf"

Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Müller und Sachsenmilch gehören zu Sachsen und sind uns am Standort immer willkommen! Ich freue mich, dass bis zum Jahr 2021 erneut Großinvestitionen geplant sind, die nicht nur das Unternehmen weiter stärken, sondern auch eine Strahlkraft auf die ganze Region entfalten werden."

Unter anderem sind eine neue Produktionsstätte für Frischeprodukte (etwa 140 Millionen Euro) und eine Membranfiltrationsanlage (25 Mio. Euro) geplant, welche im kommenden Jahr in Betrieb gehen sollen. In den weiteren Jahren sollen ein neues Hochregallager (50 Mio. Euro), eine Anlage zur Aufbereitung von Abwasser (20 Mio. Euro) und weitere Investitionen in die Infrastruktur vor Ort (15 Mio. Euro) erfolgen. Dulig: "Leppersdorf bleibt damit einer der modernsten Molkereistandorte in Europa." Für diese geplanten Erweiterungsinvestitionen des Unternehmens in Leppersdorf werden keine Fördermittel beantragt.

Die heutige Absage der Unternehmensgruppe, wie ursprünglich geplant zusätzlich die Marke "Homann" am Standort Leppersdorf anzusiedeln, nimmt Minister Dulig bedauernd zur Kenntnis: "Ich finde dies schade. Aber es ist eine unternehmerische Entscheidung der Unternehmensgruppe. Uns wurde seitens der Firmenleitung versichert, dass die Entscheidung nichts mit Sachsen zu tun gehabt hat. Es war eine rein interne Abwägung, auf die wir als Freistaat keinerlei Einfluss hatten." Dem Freistaat entsteht damit weder ein Schaden noch hat diese Entscheidung irgendeine Art von negativer Auswirkung auf die Region - auch sind keinerlei Fördergelder geflossen.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr