LWTP 2018: Bedeutende Kooperationen ausgezeichnet

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Für Wirtschaftsunternehmen lohnt es sich, gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg neue Entwicklungen voranzutreiben. Das machte am Dienstag, den 24. April, die Verleihung des Lausitzer WissenschaftsTransferpreises (LWTP) erneut deutlich. Im Kulturhaus der BASF Schwarzheide gingen die ersten drei Platzierungen an Kooperationsprojekte der BTU mit Partnern aus der Lausitz. Mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 € zeichnet die Wirtschaftsinitiative Lausitz Projekte aus, die in besonderer Weise den gelungenen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft symbolisieren.

BTU Cottbus-Senftenberg belegt mit herausragenden Kooperationsprojekten die ersten drei Plätze beim Lausitzer WissenschaftsTransferpreis 2018

Prof. Dr. Katrin Salchert, Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer und Struktur der BTU sowie Jurymitglied ist überzeugt vom Beispielcharakter des LWTP: "Wir wollen die Translation von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft weiter beschleunigen. Dieser Preis soll daher zur Nachahmung animieren. Er zeigt herausragende Beispiele für die Erzeugung und Verteilung von Lausitzer Kompetenzen." Die Preisvergabe an drei BTU-Projekte sind Vorboten eines noch stärker systematisierten Wissens- und Technologietransfers. Mit dem Transferprojekt Innovation Hub 13, das die BTU zusammen mit der TH Wildau bestreitet, sollen noch viele weiter erfolgreiche Kooperationsprojekte folgen.

Über den ersten Preis und ein Preisgeld von 5.000 € können sich der Lehrstuhl Rechnernetze und Kommunikationssysteme und die Lausitzer Energie Kraftwerke AG freuen. Im Projekt "IT-Sicherheit der digitalen Prozessleit- und Prozessrechensysteme" setzen sich die IT-Spezialisten von BTU und LEAG mit der Sicherheit von kritischen Infrastrukturen auseinander. In den Projekten SICIA und INDI wurden passive Schutzmethoden entwickelt, die Netzwerkdaten auf Anomalien untersuchen und eine Grundlage für das Einleiten weiterer Sicherheitsmaßnahmen liefert.

Der zweiten Platz und ein Preisgeld von 3.000 € ging an das Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen und die TTZ GmbH & Co. KG für die Entwicklung eines hocheffizienten Leichtbau-Wärmeübertragungssystems. Mit carbonfaserverstärktem Kunststoff ist es dem Projektteam gelungen, Wärmeübertragungsplatten herzustellen, die im Vergleich zu herkömmlichen Technologien nur ein Viertel des Gewichts und dabei eine 50-mal höhere Wärmeleitfähigkeit aufweisen.

Auf den dritten Platz schafften es das Fachgebiet Baustoffe, Bauchemie, Betontechnologie mit der GS Ingenieurdienstleistungen und der Mattig & Lindner GmbH. Ihr Projekt "Beton hoch drei" will die Stromgittermasten aus Stahl ersetzen, und das mit Beton. Ihre Entwicklung kann die üblichen Stahlmasten ersetzen und spart im Vergleich 85 Prozent Kohlenstoffdioxid bei der Herstellung und etwa 60 Prozent Produktionskosten ein. Die Projektpartner können sich über ein Preisgeld von 2.000 € freuen.

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