Medizinische Versorgung in der Oberlausitz

Krankenhaus Arnsdorf

Staatssekretärin Regina Kraushaar hat heute (19. April 2018) die Standorte Großschweidnitz (Landkreis Görlitz) und Arnsdorf (Landkreis Bautzen) der Sächsischen Krankenhäuser (SKH) besucht und sich über aktuelle Arbeitsschwerpunkte der beiden Häuser informiert.

Angebote der Oberlausitzer Krankenhäuser sind wichtig für die medizinische Versorgung

"Es ist gut, dass der Freistaat mit den Sächsischen Krankenhäusern spezialisierte Fachkrankenhäuser für Psychiatrie und Neurologie vorhält. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Häuser in Großschweidnitz und Arnsdorf leisten einen wichtigen Beitrag zur psychiatrischen und neurologischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Region. Ich bin ihnen allen für ihren täglichen Einsatz sehr dankbar. Hervorzuheben ist auch das Engagement der in den beiden Häusern angesiedelten Kliniken des Maßregelvollzugs. Ausgerichtet an aktuellen Behandlungsstandards der Medizin werden hier psychisch kranke Straftäter therapiert", sagte Staatssekretärin Kraushaar.

"Gerade im ländlichen Raum sind beide Häuser mit jeweils etwa 600 Beschäftigten wichtige Arbeitgeber und mit 30 Auszubildenden pro Standort insbesondere in der Pflegeausbildung bedeutend", so die Staatssekretärin. Die Sächsischen Krankenhäuser sind damit auch für die Wirtschaft in der jeweiligen Region ein wichtiger Akteur.

An beiden Standorten werden aktuell große Bauvorhaben realisiert. Im SKH Großschweidnitz steht der Neubau des Gerontopsychiatrischen Zentrums vor dem Abschluss. Die Übergabe ist für das zweite Halbjahr 2018 geplant. Im SKH Arnsdorf soll der Ersatzneubau des Gebäudes B 4N und die Sanierung des Gebäude B 3 realisiert werden.

Hintergrund

Der Freistaat Sachsen ist Träger der vier Sächsischen Krankenhäuser (SKH) in Altscherbitz, Arnsdorf, Großschweidnitz und Rodewisch. Sie sind als Fachkrankenhäuser für Psychiatrie und Neurologie in den Krankenhausplan des Freistaates Sachsen aufgenommen und verfügen jeweils über Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie sowie Forensische Psychiatrie (Maßregelvollzug). Drei SKH (Rodewisch, Arnsdorf und Großschweidnitz) haben außerdem je eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

Insgesamt verfügen die SKH über etwa 1.300 Betten und zirka 350 Plätze im Maßregelvollzug. In den SKH waren zum 31. Dezember 2016 insgesamt 2.558 Beschäftigte tätig. Jährlich bilden die SKH zirka 100 Auszubildende aus.

Quelle: SMS - Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz