Eine Milliarde Tonnen Braunkohle gefördert

Jährlich fördert der Tagebau Welzow-Süd mit rund 800 Mitarbeitern etwa 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle in bis zu 120 Meter Tiefe

Dienstältester Lausitzer Tagebau Welzow-Süd fördert milliardste Tonne Kohle

Tagebau Welzow-Süd liefert seit 1966 den Energieträger zur Stromerzeugung

Der Tagebau Welzow-Süd hat am vergangenen Samstag, 14.04.2018, die Förderleistung von einer Milliarde Tonnen Braunkohle erreicht. Seit 1966 versorgt der inzwischen dienstälteste von noch vier aktiven Tagebauen der Region Kraftwerke im Lausitzer Revier mit Rohbraunkohle zur Erzeugung von Strom, Wärme und Prozessdampf. Ein geringerer Teil der Welzower Kohle wird darüber hinaus im Veredlungsbetrieb der Lausitz Energie Bergbau AG für die Herstellung von Rekord-Brikett und von Braunkohlenstaub genutzt, der für Produktionsprozesse beispielsweise in der Zement- und Stahlindustrie benötigt wird. Bis vor einem Jahr sorgte Welzow-Süd außerdem für warmes Wasser und beheizte Wohnungen in Berlin, indem er das Heizkraftwerk Klingenberg mit Rohbraunkohle belieferte.

Jährlich fördert der Tagebau Welzow-Süd mit rund 800 Mitarbeitern etwa 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle in bis zu 120 Meter Tiefe und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur stabilen Stromversorgung von Millionen Haushalten, Industrie und Gewerbe. Jede zehnte Kilowattstunde Strom, die in Deutschland verbraucht wird, stammt aus einem der vier Kraftwerke, die von der LEAG betrieben werden.

BU: Jährlich fördert der Tagebau Welzow-Süd mit rund 800 Mitarbeitern etwa 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle in bis zu 120 Meter Tiefe, Foto: LEAG

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