Reiss-Erweiterung in Bad Liebenwerda

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Grundsteinlegung für neue Produktionsstätte des Büromöbelherstellers Reiss in Bad Liebenwerda

Gerber: Reiss-Erweiterung ist ein klares Bekenntnis zur Region

Bad Liebenwerda. Der Büromöbelhersteller Reiss legt heute im Beisein von Wirtschaftsminister Albrecht Gerber den Grundstein für seine neue Produktionsstätte. Das Unternehmen investiert 30 Millionen Euro in den Bau einer Halle, in der eine neue Fertigungslinie von der Spanplatte bis zum fertigen Möbelstück aufgebaut werden soll, und eines automatisierten Flächenlagers. Das brandenburgische Wirtschaftsministerium unterstützt die Erweiterung der Betriebsstätte in Bad Liebenwerda mit mehr als 7,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".

"Die Investition in die neue Produktionsstätte ist ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Denn die Reiss GmbH investiert hier auch in die Digitalisierung und Vernetzung der Produktion", erklärte Minister Gerber. Zudem sei die Erweiterung "ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Brandenburg, zur Industrieregion Lausitz und zur Stadt Bad Liebenwerda."

Reiss sei einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region, unterstrich der Minister. Lobend hob er hervor, dass die Firma auch ein engagierter Ausbildungsbetrieb sei: "Junge Menschen erhalten hier das Rüstzeug für ein erfolgreiches Berufsleben." Gleichzeitig leiste das Unternehmen einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Zudem sei Reiss in der Region fest verankert. Die Behinderteneinrichtung Elster-Werkstätten GmbH sei durch Aufträge des Büromöbelherstellers fast vollständig ausgelastet. "Das ist ein schöner Beweis dafür, dass Verantwortung für die Gemeinschaft und wirtschaftlicher Erfolg gut zusammenpassen", unterstrich Gerber.

Zur Info:

Die Wurzeln der Reiss Büromöbel GmbH liegen im Jahr 1882, als Robert Reiss einen Versandhandel für Vermessungsbedarf und Bürohilfsmittel gründete. 1887 begann die Fertigung von Vermessungsgeräten, 1904 von Büromöbeln. Hinzu kam die Herstellung von Zeichenmaschinen, Lichtpausgeräte, Rechenschiebern und Zeichenanlagen. Seit 1990 liegt der Schwerpunkt auf Herstellung und Vertrieb von Büromöbeln.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg