Handwerk gegen Dieselfahrverbote

Handwerk in Berlin und Brandenburg gegen Dieselfahrverbote

Fahrverbote gefährden Handwerksbetriebe in Brandenburg und Berlin in ihrer Existenz

Auch angesichts des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts ist die Haltung des brandenburgischen Handwerkskammertages zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge eindeutig: Fahrverbote gefährden betroffene Handwerksbetriebe in ihrer Existenz und würden zum Stillstand bei Kundenaufträgen und auf vielen Baustellen in Brandenburg und Berlin führen. Fahrverbote werden vom brandenburgischen Handwerk daher abgelehnt.

Bevor Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ausgesprochen werden, müssen zunächst alle anderen Mittel ausgeschöpft werden. Statt pauschal Verbote zu verhängen, sollten die Maßnahmen genau abgewogen werden, um Gesundheitsgefährdungen auszuschließen. Vorrangig sind die Ausweitung und die Modernisierung des ÖPNV sowie eine Optimierung bei der Verkehrslenkung umzusetzen.

Auch die Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge kann eine geeignete Maßnahme zur Schadstoffminimierung sein. Dabei gilt es, an die Zusagen der Bundesregierung und der Autoindustrie zu erinnern: Handwerker und ihre Mitarbeiter dürfen nicht auf den Kosten dieser Umrüstungen sitzen bleiben!

Sollten Fahrverbote auch in Brandenburg und Berlin als letztes Mittel nicht zu vermeiden sein, müssen an-gemessene Übergangsfristen und unbürokratische Ausnahmeregelungen für Handwerkerfahrzeuge vorgesehen werden.

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Handwerkskammer Frankfurt (Oder)
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