Reduzierung von Deponiegas in Eisenhüttenstadt

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Eisenhüttenstadt: Umweltministerium unterstützt klimawirksame Investitionen für Deponie

Eisenhüttenstadt - Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Montag (26. Februar) an die Werkleiterin des Kommunalen Wirtschaftsunternehmens Entsorgung (KWU), Sölve Drawe, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro für den Bau einer Oberflächenabdichtung und eines Gaserfassungssystems zur Reduzierung von Treibhausgasen auf der Deponie Buchwaldstraße in Eisenhüttenstadt überreichen.

Vogelsänger: "Schon seit den Neunzigerjahren unterstützt Brandenburg die Erfassung und Entsorgung von schädlichen Klimagasen auf den Deponien im Land. Dies ist bis heute ein Förderschwerpunkt des Umweltministeriums, um das Entweichen des Deponiegases in die Atmosphäre zu verhindern. Aufgrund der hohen Schädlichkeit des Methans ist hier jeder Fördermitteleuro mit Blick auf den Klimaschutz äußerst effizient eingesetzt."

Im Rahmen dieses Förderschwerpunkts "Reduzierung von CO2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien" können über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE Oberflächenabdichtungssysteme für Deponien sowie innovative Anlagen zur Entsorgung der sich verringernden Deponiegasmengen - sogenannte Schwachgastechnik - gefördert werden. Für diese Vorhaben stehen dem Land Brandenburg insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel aus dem EFRE zur Verfügung.

Deponiegas besitzt ein enorm hohes Treibhausgaspotenzial. Grund dafür ist der hohe Gehalt an Methan, welches 25-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid ist. Deshalb sollen, trotz des sinkenden Deponiegasaufkommens, auf den Brandenburger Siedlungsabfalldeponien wirksame Maßnahmen zur Verminderung des Treibhauseffekts ergriffen werden.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg