Brandenburger Industrie hat 23,1 Milliarden Euro umgesetzt

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2017 war ein gutes Jahr für Brandenburger Industrieunternehmen

"Produkte 'made in Brandenburg' sind immer stärker nachgefragt und Brandenburger Unternehmen sind international wettbewerbsfähig." Das erklärte der Staatssekretär im Wirtschafts- und Energieministerium Hendrik Fischer zu den heute vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlichten Zahlen. "2017 war für die brandenburgische Industrie ein erfolgreiches Jahr, gekennzeichnet von einer guten Auftragsentwicklung So nahm im Vergleich zu 2016 das Auftragsvolumen um fast 20 Prozent zu. Der Auftragsgewinn im Inland lag bei 14 Prozent und im Ausland 30 Prozent. Die Industrieunternehmen haben rund 23,1 Milliarden Euro umgesetzt, was in etwa dem Ergebnis des Vorjahres entspricht. Das sind erfreuliche Ergebnisse."

Gleichwohl bleibe es aber eine wichtige Aufgabe, die industrielle Substanz in Brandenburg weiter auszubauen, um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes noch stärker zu stützen, sagte der Staatssekretär. Auch dürfe das insgesamt positive Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Inlandsumsätze zwar gestiegen, die Umsätze im Ausland aber geringer ausgefallen seien als 2016. "Brandenburg ist ein Industrieland und will es auch bleiben", betonte Staatssekretär Fischer. Es sei wichtig, dass die Unternehmen auch weiterhin aktiv neue Märkte erschließen, um sich erfolgreich im Wettbewerb behaupten zu können.

Positive Auftragsentwicklung im Dezember 2017 für Brandenburger Industrie

Im Dezember 2017 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs höhere Auftragszahlen und Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Die 441 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten setzten im Dezember 2017 insgesamt 1,9 Mrd. EUR (+3,5 Prozent) um. Davon waren 1,3 Mrd. EUR Inlands- (+1,5 Prozent) und 0,5 Mrd. EUR Auslandsumsatz (+9,0 Prozent). Die Zahl der tätigen Personen erhöhte sich gegenüber Dezember 2016 um 2 419 Beschäftigte auf 82 084. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen stieg, bezogen auf das Basisjahr 2010 (=100), um 28,7 Prozent (Inland +37,6 Prozent; Ausland +20,0 Prozent).

Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkste Branche, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, meldete einen Umsatzrückgang um 10,8 Prozent (Inland -12,5 Prozent; Ausland -1,3 Prozent). Die Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung erwirtschafteten einen Umsatzzuwachs von 20,0 Prozent (Inland +6,2 Prozent; Ausland +34,4 Prozent) und ein Auftragsplus von 25,3 Prozent (Inland -6,0 Prozent; Ausland +46,0 Prozent). Die Hersteller chemischer Erzeugnisse erzielten ein Umsatzplus von 30,2 Prozent (Inland +33,6 Prozent; Ausland +13,4 Prozent) und erhielten 11,7 Prozent mehr Aufträge (Inland +8,8 Prozent; Ausland +33,8 Prozent).

Im Rückblick war das Jahr 2017 für die Brandenburger Industrie durch eine positive Auftragsentwicklung gekennzeichnet. Im Vergleich zu 2016 nahm das Auftragsvolumen um 19,7 Prozent zu, wobei der Auftragsgewinn im Inland 14,0 Prozent und im Ausland 30,0 Prozent betrug. Brandenburgs verarbeitendes Gewerbe setzte nach vorläufigen Ergebnissen insgesamt 23,1 Mrd. EUR um, 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um 2,6 Prozent auf 16,2 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland sanken um 6,1 Prozent auf 6,8 Mrd. EUR.

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(Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg