Lausitzer Medizinstudenten erhalten Stipendien

Medizinstudentin Cassandra Wolter erhält ihr Stipendium vom Stiftungsratsvorsitzenden Dr.-Ing. E.h. Michael von Bronk und dem Geschäftsführer des CTK, Dr. med. Götz Brodermann (v.l.n.r.), Foto: LEAG

Stiftung Lausitzer Braunkohle kooperiert mit CTK zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region

Die Stiftung Lausitzer Braunkohle wird zwei Medizinstudenten, die aus der Lausitz stammen, über drei Jahre mit einem monatlichen Stipendium von 500 Euro fördern. Darauf haben sich der Stiftungs-Vorstand und die Geschäftsführung des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums (CTK) in einer Fördervereinbarung verständigt. Bedingungen für den Erhalt des Stipendiums sind unter anderem, dass die Studenten ihre Praktika im Rahmen der klinischen Ausbildung im Carl-Thiem-Klinikum absolvieren sowie das Angebot des Krankenhauses für eine mindestens dreijährige Anstellung nach Abschluss des Studiums annehmen.

"Das Thema Fachkräftesicherung ist eines der Zukunftsprobleme in Cottbus und der Lausitz. Zudem ist die medizinische Versorgung ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität. Hier wollen wir mit unserer Förderung ansetzen und jungen Medizinern einen Anreiz schaffen, in ihrer Heimat nach Abschluss des Studiums beruflich Fuß zu fassen", begründet Stiftungsratsvorsitzender Dr.-Ing. E. h. Michael von Bronk das Engagement der Stiftung Lausitzer Braunkohle. Gemeinsam mit dem CTK wurde die erste Empfängerin eines Stipendiums ausgewählt. Es ist die 30-jährige Cottbuserin Cassandra Wolter. Sie studiert derzeit Humanmedizin an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald.

"Mit den Stipendien wollen wir neue Impulse setzen, um die Versorgung mit Ärzten in Cottbus und der Lausitz auf Dauer sicher zu stellen." erläutert Dr. med. Götz Brodermann, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des CTK. "Mit der Kooperation haben wir einen weiteren Baustein in die Praxis überführt, der uns ganz konkret bei der nachhaltigen Versorgung der Bevölkerung mit Medizinern helfen kann."

Die Voraussetzungen für das Stipendium umfassen die Immatrikulation an einer deutschen Hochschule/Universität im Fach Humanmedizin, das erfolgreiche Bestehen des ersten Abschnitts der ärztlichen Prüfung sowie den Erwerb der erforderlichen Leistungsnachweise. Um dem Förderzweck Rechnung zu tragen und die Bindung der jungen Ärzte im stationären und ambulanten Bereich zu sichern, verpflichten sich die Studenten, das CTK im regulären Bewerbungsverfahren für das Praktische Jahr, das am Ende des Medizinstudiums steht, als erstes Wunschkrankenhaus anzugeben. Für die Ausbildung von Medizinstudenten im Praktischen Jahr kooperiert das CTK mit der Charité Universitätsmedizin und trägt den offiziellen Titel "Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité".

Medizinstudentin Cassandra Wolter erhält ihr Stipendium vom Stiftungsratsvorsitzenden Dr.-Ing. E.h. Michael von Bronk und dem Geschäftsführer des CTK, Dr. med. Götz Brodermann (v.l.n.r.), Foto: LEAG

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