Millionen für Digitalisierung im CTK Cottbus

CTK Cottbus erhält Millionenförderung für Digitalisierung

Minister Görke sagt dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus Millionenförderung für Digitalisierung zu

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke hat sich bei einem Arbeitsgespräch in Cottbus zum Thema Digitalisierung im Carl-Thiem-Klinikum informiert. Im Nachtragshaushalt des Landes wurden 20 Millionen Euro für die Förderung von Digitalisierungsprojekten in Krankenhäusern eingestellt. Wird der Nachtragshaushalt so beschlossen, soll auch das CTK einen größeren Betrag erhalten.

Die Klinikumsleitung sprach mit dem Minister über die Herausforderungen, die die Digitalisierung im CTK mit sich bringt. Einige Projekte wie das hausinterne WLAN oder die Optimierung der stationären Aufnahme sind schon umgesetzt worden. Umfangreichere Aufgaben folgen in den kommenden Jahren: Das beginnt bei der optimierten Patientenversorgung im Rahmen der elektronischen Patientenakte und geht bis zu Maßnahmen der IT-Sicherheit, die das IT-Sicherheitsgesetz einem Haus wie dem CTK vorschreibt. Krankenhäuser mit mehr als 30.000 stationären Patienten pro Jahr, so heißt es dort, gelten als "kritische Infrastruktur" und müssten daher ein Informationssicherheitsmanagementsystem aufbauen. Das CTK hat rund 45.000 stationäre Patienten jährlich.

In den kommenden fünf Jahren werden die Kosten für Digitalisierungsprojekte im CTK bei geschätzt elf Millionen Euro liegen. Die Herausforderung wird auch in der Gewinnung von Fachkräften für diese Vorhaben und in der Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit der neuen Technik liegen.

Eine genaue Fördersumme nannte der Minister noch nicht. Dem Vernehmen nach wird es sich um einen Millionenbetrag handeln. Er betonte, er habe "bei unserem Gespräch ein Gespür dafür bekommen, was Digitalisierung für ein Krankenhaus in der Größe des CTK bedeutet". Eventuell müsse die Summe für das CTK daher noch aufgestockt werden. Die Verabschiedung des Nachtragshaushaltes ist für März vorgesehen, dann soll das Geld nach Aussage des Ministers auch schnell fließen.

Quelle:  Carl-Thiem-Klinikum Cottbus