Reiss Büromöbel erweitert Betriebsstätte

Veröffentlicht: Freitag, 24. November 2017, 13:08 Uhr

7,4 Millionen Euro Förderung für Erweiterung der Reiss-Betriebsstätte

Büromöbelhersteller Reiss in Bad Liebenwerda investiert 30 Millionen Euro in neue Produktionshalle

Wirtschaftsminister Gerber übergibt Zuwendungsbescheid in Höhe von 7,4 Millionen Euro für Erweiterung der Reiss-Betriebsstätte in Bad Liebenwerda

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium unterstützt die Erweiterung der Betriebsstätte des Büromöbelherstellers Reiss in Bad Liebenwerda mit mehr als 7,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Den Zuwendungsbescheid hat Wirtschaftsminister Albrecht Gerber heute bei einem Unternehmensbesuch an die Geschäftsführung des Unternehmens überreicht.

Das Unternehmen investiert 30 Millionen Euro in den Bau einer neuen Produktionshalle. Darin soll eine neue Fertigungslinie von der Spanplatte bis zum fertigen Möbelstück aufgebaut werden. Zusätzlich sollen die Holzvorfertigung, die Korpus- und Tischmontage sowie ein Teil des Wareneingangs und der Logistik aus den bestehenden Hallen in die neue Halle verlagert werden. Ebenfalls neu errichtet wird ein automatisiertes Flächenlager, in dem die Bestände transparent verwaltet und damit die Bearbeitungsmaschinen bestmöglich ausgelastet werden. Dadurch sollen Verkehrswege optimiert sowie Material und Zeit gespart werden.

"Mit seinen 140 Beschäftigten ist Reiss einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region", unterstrich Minister Gerber. "Dass das Unternehmen in so erheblichem Umfang seinen Produktionsstandort erweitert, ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass Büromöbel aus dem Hause Reiss bei den Kunden bestens ankommen. Das ist ein Kompliment für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zudem ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Brandenburg."

Reiss Büromöbel GmbH

Die Wurzeln der Reiss Büromöbel GmbH liegen im Jahr 1882, als Robert Reiss einen Versandhandel für Vermessungsbedarf und Bürohilfsmittel gründete. 1887 begann die Fertigung von Vermessungsgeräten, 1904 von Büromöbeln. Hinzu kam die Herstellung von Zeichenmaschinen, Lichtpausgeräte, Rechenschiebern und Zeichenanlagen. Seit 1990 liegt der Schwerpunkt auf Herstellung und Vertrieb von Büromöbeln.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg