Tanzgruppen für Folklorelawine gesucht

Internationale Folklorelawine sucht sorbische/wendische Tanzgruppen

Letzte Station der Folklorelawine ist nicht Senftenberg sondern Lauchhammer

Auch im nächsten Jahr wird die 18. "Internationale Folklorelawine" wieder stattfinden. Am 29. Juni 2018 rollt sie durch Lübbenau, am 30. Juni 2018 durch Burg (Spreewald) und am 01. Juli 2018 durch Lauchhammer.

Zurzeit werden Ensembles weltweit gesucht, unter www.folklorelawine.de können sich Folkloregruppen anmelden. Neben unseren Folkloristen aus dem Ausland, freuen wir uns auch über regionale Folkloregruppen.

Daher rufen wir in diesem Zusammenhang sorbische/wendische Vereine und Tanzgruppen aus den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz auf, sich bei der Internationalen Folklorelawine 2018 anzumelden, um ihre schönen eindrucksvollen Trachten und Tänze sowie die sorbisch/wendischen Lieder der ganzen Welt zu präsentieren.

Das sorbische/wendische Brauchtum, die Sprache und Tradition, werden in vielen Orten der Niederlausitz mit großem Engagement gepflegt. Unter dem Motto "Sprachenfreundliche Kommune - Die sorbische/wendische Sprache lebt" lobt das Land Brandenburg derzeit einen Wettbewerb aus. Insbesondere die Sprache ist für viele emotionale Heimat und alltägliches Kommunikationsmittel und unterscheidet sich damit nicht von den anderen über 6.000 Sprachen auf der Welt. Aber um diese Sprache zu erhalten, bedarf es der Förderung und Pflege. Und diese Einzigartigkeit der Niederlausitz kann auf verschiedene Art und Weise bei der Internationalen Folklorelawine präsentiert werden.

"Ich bin schon gespannt, welche Gruppen sich melden werden", so Landrat Harald Altekrüger, "denn ich bin überzeugt, dass auch 2018 die "Internationale Folklorelawine ein unvergessliches Erlebnis werden wird."

Gemeinsam mit dem Landkreis Oberspreewald Lausitz werden zurzeit die ersten Beratungstermine festgelegt. Dabei wird es um die Auswertung der Folklorelawine 2017 und um die Vorbereitung 2018 gehen, aber auch über neue Ideen wird das Organisationsteam diskutieren.

Quelle: Pressestelle Landkreis Spree-Neiße