Berufsausbildung in der Fischereiwirtschaft

Peitz - Ausbildungsmöglichkeiten in Brandenburger Fischereibetrieben

Staatssekretärin Schilde informiert sich in Peitz über Berufsausbildung in der Fischereiwirtschaft

Peitz: Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde informiert sich am Donnerstag (12. Oktober) auf Einladung des Landesfischereiverbands im Teichgut Peitz über die Ausbildungsmöglichkeiten in Brandenburger Fischereibetrieben.

Im Rahmen der neuen Ausbildungsverordnung zum Fischwirt müssen die Auszubildenden seit dem Ausbildungsbeginn in 2016 Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in den Bereichen

  • Fluss- und Seenfischerei
  • Karpfenteichwirtschaft
  • Salmonidenproduktion
  • intensive Aquakultur in Kreislaufanlagen

vermittelt werden. Der einzelne Ausbildungsbetrieb deckt in der Regel nur einen, maximal zwei der genannten Bereiche selbst ab. Für die übrigen Kategorien bedarf es der Kooperation mit anderen Ausbildungsbetrieben.

Um ein hohes und vergleichbares fachliches Niveau dieser Kooperationen zu sichern, wurde in Zusammenarbeit mit der zuständigen Stelle für Berufliche Bildung im Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung neben dem Institut für Binnenfischerei e. V. Potsdam-Sacrow, der Binnenfischerei Potsdam GbR, der Fischerei Aurora GbR auch das Teichgut Peitz als Partner gewonnen, um allen Ausbildungsbetrieben Brandenburgs bei der Verbundausbildung zu helfen.

Staatssekretärin Schilde wird sich am Beispiel des Teichguts Peitz ein Bild von der Ausbildungssituation machen und mit angehenden Fischwirten ins Gespräch kommen. Sie möchte mit diesem Besuch auch für den Beruf Fischwirtin/Fischwirt werben, um so den für die Erhaltung eines der ältesten Handwerke in der Mark erforderlichen Nachwuchs zu motivieren.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg