13. Brandenburgischer Ausbildungspreis verliehen

Brandenburgischer Ausbildungspreis verliehen

Acht Brandenburger Unternehmen für gute Ausbildung ausgezeichnet

Acht Unternehmen wurden heute mit dem "Brandenburgischen Ausbildungspreis 2017" für ihr vorbildliches Engagement in der betrieblichen Ausbildung ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert und wurde von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt in Potsdam überreicht. 83 Unternehmen haben sich in diesem Jahr für den Preis beworben, der zum 13. Mal vom Arbeitsministerium ausgelobt wurde.

Die Preisträger sind: BASF Schwarzheide GMBH (Schwarzheide, Oberspreewald-Lausitz), A-ROSA Resort Scharmützelsee (Bad Saarow, Oder-Spree), Glatfelter Falkenhagen GmbH (Pritzwalk, Prignitz), Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH (Cottbus), Bönisch - Schlosserei - Stahlbau - Fahrzeugbau GbR (Frankfurt Oder), Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH (Potsdam), AOK Nordost - Die Gesundheitskasse (Teltow, Potsdam-Mittelmark), Meyenburger Elektrobau GmbH (Meyenburg, Prignitz).

Die Preisträger zeichnen sich durch eine herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen besonders benachteiligte Jugendliche oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung.

Ministerpräsident Woidke wertete die hohe Beteiligung am Wettbewerb als "ermutigenden Beleg für den hohen Qualitätsanspruch, den immer mehr Unternehmen an ihre Ausbildungsprogramme für den Fachkräftenachwuchs stellen". Dabei seien ganz unterschiedliche Branchen und Betriebsgrößen und alle Regionen vertreten. Woidke: "Allen Preisträgern ist gemeinsam, dass sie jungen Frauen und Männern den bestmöglichen Start ins Berufsleben bieten - aus eigenem unternehmerischem Interesse an gut ausgebildetem Personal, aber eben auch, weil sie ihre Verantwortung als Arbeitgeber ernst nehmen." Ihre Erfahrung belegt, dass sich dieser Anspruch auszahlt. "Denn der Fachkräftemangel erfordert kreative Konzepte. Ob ergänzende Schulungs- und Nachhilfeangebote, Unterstützungsmaßnahmen für Azubis mit Handicap oder die Vermittlung von Auslandspraktika. Die diesjährigen Preisträger leisten diese Aufgabe im Interesse ihrer Auszubildenden vorbildlich! Entsprechend hoch ist die Quote an erfolgreichen Abschlüssen und übernommenen, bestens ausgebildeten Nachwuchskräften", so Woidke.

Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagte in ihrer Rede: "Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, wie die Fachkräftesicherung in Brandenburg erfolgreich gelingen kann. Sie sind Vorbilder für gute Ausbildungsbedingungen. Und ihr Einsatz zahlt sich aus. Denn gute Ausbildung ist nicht nur eine gute Werbung, sondern vor allem eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Wir brauchen mehr engagierte Ausbildungsbetriebe, um jungen Menschen Berufsperspektiven in der Heimat bieten und die Fachkräftesicherung meistern zu können."

An der Festveranstaltung in der Potsdamer Staatskanzlei nahmen etwa 150 Gäste teil, darunter Wirtschaftsminister Albrecht Gerber, Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, und Jürgen Dusel, Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Unter der Dachmarke "Brandenburg will dich! Hier hat Ausbildung Zukunft." starteten die Landesregierung, Arbeitgeber, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit und weitere Partner vor zwei Jahren die erste gemeinsame Ausbildungsoffensive im Land Brandenburg. Damit sollen junge Menschen noch stärker für eine duale Berufsausbildung in Brandenburg begeistert werden.

Hartwig-Tiedt erklärte: "Zum neuen Ausbildungsjahr 2017/2018 wurde im Rahmen der Ausbildungsoffensive eine Plakataktion gestartet. Auf insgesamt 15 Motiven werben Auszubildende sowie ihre Ausbilderinnen und Ausbilder für das attraktive Ausbildungsangebot in den Regionen des Landes. Die Plakate sollen über das ganze Ausbildungsjahr hinweg in Schulen und Betrieben, im Einzelhandel, in Kinos und Vereinen für eine duale Ausbildung in Brandenburg werben. In den sozialen Medien Facebook, Instagram und Youtube werden unter dem Hashtag #brandenburgwilldich Informationen rund um die Kampagne eingestellt."

Im August 2017 waren in Brandenburg noch 4.636 gemeldete Ausbildungsstellen unbesetzt und 3.882 Bewerberinnen und Bewerber waren auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Der Ausbildungspreis ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses - einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Preis wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Übersicht: Die Preistragenden des "Ausbildungspreises 2017":

  • BASF Schwarzheide GMBH Schipkauer Str. 1, 01987 Schwarzheide www.basf.com
  • A-ROSA Resort Scharmützelsee Parkallee 1, 15526 Bad Saarow www.a-rosa-resorts.de
  • Glatfelter Falkenhagen GmbH Rolf-Hövelmann-Straße 10, 16928 Pritzwalk www.glatfelter-azubi.de
  • Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH Leipziger Straße 13, 03048 Cottbus www.medizintechnik-kroeger.de
  • Bönisch - Schlosserei - Stahlbau - Fahrzeugbau GbR Birnbaumsmühle 66, 15234 Frankfurt (Oder) www.boenisch-ffo.de
  • Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH Friedrich-Engels-Straße 39, 14482 Potsdam www.baudenkmalpflege.de
  • AOK Nordost - Die Gesundheitskasse Potsdamer Straße 20, 14513 Teltow www.nordost.aok.de (Preis des Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung für das Engagement in der Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen)
  • Meyenburger Elektrobau GmbH Freyensteiner Str. 39, 16945 Meyenburg www.meyenburger-elektrobau.de (Preis der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg für besonderes interkulturelles Engagement in der Ausbildung)
Weitere Informationen zum Ausbildungspreis gibt es im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg