Geschäftsreise nach Russland

Kursk und Schelesnogorsk in Russland

Spremberg auf Geschäftsreise nach Kursk und Schelesnogorsk in Russland

Vom 18. bis 20. Mai plant die Stadt Spremberg eine Geschäftsreise nach Kursk und Schelesnogorsk in Russland. Eine Delegation unter der Leitung von Frank Kulik, stellvertretende Bürgermeister und Petra Lehmann, Geschäftsführerin der ASG Spremberg GmbH (ASG), wird gemeinsam mit Vertretern der Partnerstadt Schelesnogorsk den gemeinsamen Arbeitsplan für 2017 abstimmen. Darüber hinaus werde es Arbeitsbesuche bei der Feuerwehr und dem Ordnungsamt geben, die dem kollegialen Erfahrungsaustausch dienen sollen. Auch über einen Schüleraustausch im kommenden Jahr soll gesprochen werden. Das Spremberger Gymnasium strebt darüber hinaus einen Austausch mit dem Gymnasium 1 in Schelesnogorsk an. Corinna Züge, Russischlehrerin am Strittmatter-Gymnasium, wird sich vor Ort ein Bild über die Möglichkeiten machen.

Bei dem Besuch der Spremberger Delegation in Russland wird auch die gemeinsame Teilnahme am Städtepartnerschafts-Treffen in Krasnodar Ende Juni vorbereitet. Zu diesem Städtepartnerschaftstreffen werden die Außenminister Deutschlands und Russlands, Sigmar Gabriel und Sergej Lawrow, erwartet.
Fortgesetzt wird die Städtepartnerschaft mit einem Besuch einer Unternehmerdelegation aus Schelesnogorsk am 11. August 2017. Für den Vorabend des Heimatfestes ist ein Wirtschaftsempfang der Stadt Spremberg geplant.

Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Gerhard Hänel, Berater der ASG, wird sich während des Russland-Besuches insbesondere Wirtschaftsthemen widmen. Dabei sind auch drei regionale Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnik und Tiefbau, die Gespräche mit russischen Unternehmen in Kursk führen werden. Deutsche Umwelttechnik und entsprechende Verfahren sind in Russland hoch angesehen. So sind auch Treffen mit einem Erzaufbereitungskombinat und Wasserwirtschaftsbetrieben in der Kursker Region geplant, die sich für das deutsche Know how interessieren. Das Ziel der Wirtschaftsgespräche besteht darin, regionalen Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, Kooperationen mit russischen Partnern einzugehen und somit neue Marktchancen zu eröffnen.

Quelle: PM ASG Spremberg GmbH