Lausitzrunde hat fünf neue Mitglieder

Lausitzrunde

Lausitzrunde jetzt auch mit Guben, Döbern-Land, Altdöbern, Kolkwitz und Lohsa

Die Beratung der Lausitzrunde am 30. März 2017 in Weißwasser hat gezeigt, wie wichtig diese kommunale Stimme ist. Die vom Kohleausstieg betroffenen Kommunen spüren die Auswirkungen der bundesdeutschen Energie- und Klimapolitik seit Jahren. Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe, dauerhafte Mindereinnahmen aus Gewerbesteuern, Abwanderung und Überalterung sind die sichtbaren Auswirkungen.

Fünf neue Mitglieder: Guben, Döbern-Land, Altdöbern, Kolkwitz, Lohsa

Die Stadt Guben, das Amt Döbern Land, das Amt Altdöbern, die Gemeinde Kolkwitz und die Gemeinde Lohsa sind aktuell in das Bündnis eingetreten. Die Vertreter der Lausitzrunde sehen darin einen Beweis, dass das kommunale Bündnis nicht nur die richtigen Fragen stellt. Vor allen Dingen macht es bei den Ländern, dem Bund und der EU erfolgreich auf die besondere Situation in der Lausitz aufmerksam. Vor dem Hintergrund der Entscheidung der LEAG zur Neuordnung des Lausitzer Reviers und der Erweiterung der Geschäftsfelder des Konzerns um innovative Lösungen im Energiebereich sehen sich die Mitglieder der Lausitzrunde darin bestätigt, seit 2015 konzentrierte und koordinierte Maßnahmen zur Strukturentwicklung zu fordern und vorzubereiten.

Weiter auf dem Weg nach Brüssel für eine grenzübergreifende Wirtschaftsregion

Die kommunalen Vertreter haben eine grenzübergreifende Wirtschaftsregion angeregt und sehen die Vorbereitung der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH als Bestätigung. Resümiert wurde auf der großen Lausitzrunde auch, dass der Weg nach Brüssel gut überlegt und wichtig war. Er wird der Region in Kooperation mit Polen und Tschechien Möglichkeiten der Inanspruchnahme europäischer Fördermittel ermöglichen.

Lausitzrunde als Vertreter der Menschen der Region/ Leitbild wichtiger denn je

Die Lausitzrunde kündigte am, dass sie als Vertreter der Menschen der Region, unabhängig davon, wie sie zur Nutzung der Braunkohle stehen, nicht in ihren Bemühungen nachlassen wird, bei der Bundesregierung, insbesondere beim Bundeswirtschaftsministerium auf die besondere Situation der Lausitz hinzuweisen.
Das Leitbild für die Region ist jetzt wichtiger denn je. Als Einstieg wird sich die Lausitzrunde in ihrer nächsten Beratung Ende Mai schwerpunktmäßig mit dem Leitbild und dem Weg zu diesem befassen.

Übernahme von Verantwortung und konkrete Mitwirkung von Ländern und Bund angemahnt

Die Beratung der Lausitzrunde endete mit einem starken Signal, insbesondere an die Sprecher, nicht in den Bemühungen nachzulassen, die Verantwortung der Bundesregierung und der Länder Brandenburg und Sachsen anzumahnen und auf konkrete Mitwirkung zu drängen.

Mehr Infos unter www.lausitzrunde.de

Quelle: Tudyka.PR im Auftrag der Lausitzrunde