Leichtbau ist Innovationsmotor für die Lausitz

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Leichtbauforschung für den Strukturwandel und Technologietransfer in der Lausitz

Der Leichtbau ist Innovationsmotor für die Lausitz und darüber hinaus. Erfolgreiche Forschungkooperationen mit regionalen Unternehmen verdeutlichen das.

BTU-Projekte setzen Technologietransfer in der Lausitz erfolreich um - Der Strukturwandel in der Lausitz stellt Forschung und Wirtschaft vor Herausforderungen. Als Schlüsseltechnologie hilft der Leichtbau dabei, den Strukturwandel aktiv mitzugestalten und Forschung und Wirtschaft in der Region zu stärken. Vor diesem Hintergrund werden am Montag, den 27. März 2017 in der Panta Rhei Halle auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt, die die erfolgreiche Kooperationen mit regionalen und überregionalen Firmen verdeutlichen.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke wird sich zusammen mit Hans-Peter Hiepe, Leiter des Referats "Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder" am Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Bild vom Beitrag der Lehrstühle "Füge- und Schweißtechnik" (Prof. Dr.-Ing. Vesselin Michailov) und "Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen" (Prof. Dr.-Ing. Holger Seidlitz) zum Wissenschafts- und Technologietransfer verschaffen.

Zwei vom BMBF geförderte Projekte stehen im Mittelpunkt des Programms. Das "Modulare Leichtbau-Gerätecontainer-System" und der "Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen" zeigen beispielhaft, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Unternehmen zu innovativen und praxisnahen Lösungen führt. "Mit Veranstaltungen wie diesem Workshop hoffen wir, weiteren kleineren und mittleren Firmen die Hemmungen nehmen zu können, mit Projektanfragen auf die BTU zuzukommen", erklärt Prof. Seidlitz. Denn vom Know-how der beiden Lehrstühle profitieren nicht nur internationale Konzerne wie BMW oder Bosch, sondern auch viele regionale Betriebe.

Diese wissen vor allem zu schätzen, dass die komplette Produktionskette inklusive Qualifizierung abgedeckt wird. Das heißt, Industriepartner haben einen Ansprechpartner für den gesamten Prozess der Produktinnovation. Um dieses Angebot weiter auszubauen, sind neue innovative Prüf- und Verarbeitungstechnologien in der Panta Rhei Halle installiert worden, welche ebenfalls am 27. März eingeweiht werden. So entstehen durch neuartige Werkstoffe, Bauweisen und Fügeprozesse "Made-in-Brandenburg" auch in Zukunft neue Kompetenzen und Geschäftsfelder für kleinere und mittlere Unternehmen.

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