LEAG Stellungnahme zur Kostensteigerung für Cottbuser Kaimauer

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Die folgende Stellungnahme bezieht sich auf die Beiträge der Umweltgruppe Cottbus und den Brandenburger GRÜNEN

Die Behauptung, dass ein hoher Sulfatgehalt Ursache der Kostensteigerung für die Cottbuser Kaimauer sei, ist nicht nachvollziehbar.

Tatsächlich hat Vattenfall (jetzt LEAG) mit Antragstellung am 4.12.2014 die Seewasserprognose für den künftigen Ostsee mit pH-neutral und einem voraussichtlichen maximalen Sulfatwert von 500 mg/l angegeben. Wegen hoher Sulfatwerte in der Spree in den Jahren 2014 und 2015 wurde zudem ein Worstcase-Szenario angenommen, wonach bei Fortschreibung dieser Verhältnisse nach Füllung des Sees Sulfatwerte von bis zu 620 mg/l vorkommen könnten. Dies hat das Bergbauunternehmen im Frühsommer 2016 mit der 1. Tektur des Antrags bekannt gegeben.

Gegenüber dem Jahr 2014 gibt es keine neuen Erkenntnisse zur Wasserqualität, aus der sich für Wasserbauwerke am Cottbuser Ostsee die Wahl einer höheren Beton-Risikoklasse als XA 2 begründen ließe. Vattenfall/LEAG wurde in dieser Frage auch nicht erneut konsultiert. Die Betonklasse XA 2 ist laut DIN für Sulfatwerte bis zu 3000 mg/l geeignet.

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