Bildungsmesse *Impuls* in Cottbus startet

Messe IMPULS in Cottbus

Gute Bildung ist Rüstzeug für eine sich verändernde Arbeitswelt

Wirtschaftsstaatssekretär Fischer bei der Bildungsmesse "Impuls" in Cottbus

Cottbus - "Die Fachkräftesicherung ist eine der größten Herausforderungen für die brandenburgische Wirtschaft. In großen Unternehmen ebenso wie im Mittelstand, im Handwerk, in der Industrie und im Dienstleistungsbereich - überall werden gut ausgebildete Leute gesucht und gebraucht. Nur mit gut ausgebildeten Beschäftigten können sich die Unternehmen erfolgreich am Markt behaupten und unser Land voranbringen." Das sagte Hendrik Fischer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, zum Auftakt der Bildungsmesse und Jobbörse "Impuls" in Cottbus, einer der führenden Messen dieser Art in der Region.

Die Bildungsmesse biete Jugendlichen eine gute Gelegenheit, das große Spektrum möglicher Ausbildungsberufe kennenzulernen. Zugleich informiere "Impuls" über die breite Palette an Weiterbildungsangeboten. "In unserer schnelllebigen Zeit ist Weiterbildung wichtiger denn je, um für eine sich nicht zuletzt durch die Digitalisierung verändernde Arbeitswelt gerüstet zu sein", hob der Staatssekretär hervor. Ebenso wichtig sei die Messe für die Betriebe selbst, bietet sie ihnen doch die Chance, künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

In den 1990-er Jahren hätten viele Menschen auf der Suche nach Lehrstellen und Jobs ihre märkische Heimat verlassen. Inzwischen habe sich das Bild völlig gewandelt. "Schon jetzt können in Brandenburg nicht mehr alle Stellen besetzt werden, weil es an Fachkräften mangelt. Was früher der Wettbewerb um Arbeitsplätze war, ist heute der Wettbewerb um Arbeitskräfte", sagte Staatssekretär Fischer.

Eine Region sei für Fachkräfte aber nur dann attraktiv, wenn diese gute Perspektiven vorfänden. Deshalb unterstütze die Landesregierung die Wirtschaft nach Kräften, sorge für sichere Rahmenbedingungen. "Wir werden weiterhin für eine vernünftige Energiepolitik eintreten - denn noch kann der Industriestandort Deutschland nicht auf die Lausitzer Braunkohle verzichten. Und wir werden Lausitzer Unternehmen dabei helfen, neue Märkte zu erschließen und neue Geschäftsfelder in Angriff zu nehmen", unterstrich Fischer.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg