Treffen mit Bombardier in Dresden

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Tillich und Dulig treffen Bombardier-Führung in Dresden

Tillich und Dulig setzen sich für sächsische Standorte in Bautzen und Görlitz ein

Dresden - In der Sächsischen Staatskanzlei kamen am Donnerstag Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Wirtschaftsminister Martin Dulig mit dem Präsidenten von Bombardier Transportation, Laurant Troger, und dem Vorsitzenden der deutschen Geschäftsführung, Michael Fohrer, zu einem Gespräch zusammen.

Im Anschluss an das gut einstündige Treffen, zu dem Tillich und Dulig die Verantwortlichen des Unternehmens eingeladen hatten, erklärte der Ministerpräsident:

"Ich habe heute Bombardier deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeitsplätze und Werke in Bautzen und Görlitz sind. Wir wollen die traditionsreiche sächsische Bahnkompetenz erhalten. Vor allem muss aus meiner Sicht die bestehende Ingenieurkompetenz erhalten bleiben. Dazu hat die Staatsregierung auch Unterstützung mit Mitteln der Technologieförderung des Freistaates angeboten. Wir haben dafür geworben, dass unsere Unterstützung in die weiteren Unternehmensentscheidungen von Bombardier einbezogen wird. Und wir werden dazu weitere Gespräche führen. Mit dem heutigen Treffen sind wir in einen ersten Dialog eingetreten."

Wirtschaftsminister Martin Dulig betonte: "Unsere Erwartungen sind ganz klar: Es geht um 3.700 hochqualifizierte Mitarbeiter bei Bombardier in Bautzen und Görlitz, welche über hervorragende Erfahrungen verfügen und bereits seit 1990 diverse Transformationsprozesse im Unternehmen bewältigt haben. Deshalb hat Bombardier, unabhängig von allen betriebswirtschaftlichen Gründen, auch eine soziale Verantwortung für die Region. Wir als Wirtschaftsministerium stehen seit Monaten mit Betriebsrat, Gewerkschaften sowie Vertretern der Geschäftsführung in engen Absprachen, haben gemeinsam Ideen für die Zukunft zur Sicherung der Arbeitsplätze entwickelt. Nun liegt es an Bombardier, unsere ausgestreckte Hand anzunehmen, etwa bei unserer Unterstützung für Technologieförderung. Denn wir wollen die Ingenieurkompetenzen und die Produktion in Sachsen sichern."

Quelle: Staatsregierung - Sächsische Staatsregierung