Woidke trifft Akteure aus der Lausitz

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Lausitz muss mit einer Stimme sprechen - Woidke im Gespräch mit Akteuren aus der Lausitz

Die Lausitz muss nach der Überzeugung der Landesregierung "bei der aktiven Gestaltung des Strukturwandels mit einer Stimme sprechen". Das machte Ministerpräsident Dietmar Woidke heute in Cottbus bei einem Treffen mit zahlreichen Akteuren aus der Lausitz deutlich. Darunter waren Landräte, Bürgermeister, Kammervertreter sowie Vertreter weiterer Initiativen und Institutionen, die die Entwicklung in der Region voranbringen wollen.

Woidke: "Gebraucht wird ein starker Ansprechpartner, der die Forderungen aller bündelt, am besten einschätzen kann, welche Projekte wichtig sind und alle relevanten Kräfte der Region hinter sich weiß. Dazu müssen die Verwaltungen ihre kommunalen Grenzen überwinden und sich auf gemeinsame Vorhaben einigen."

Woidke versicherte: "Die Landesregierung unterstützt alles, was hilft, neue zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Ich bin mit meinem sächsischen Kollegen Stanislaw Tillich in Kontakt, wie wir länderübergreifend die Potenziale der Lausitz bündeln. Klar ist, dass sich der Bund bei der Bewältigung des Strukturwandels auch finanziell einbringen muss. Die Wirtschaftsministerien Brandenburgs und Sachsens arbeiten bereits an einer Vorhabenliste für diesbezügliche Gespräche mit dem Bund."

Der Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium, Hendrik Fischer, der an der Besprechung teilnahm, ergänzte: "Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Lausitz als Industrieregion müssen dabei Priorität haben. Die Region muss sich breiter ausrichten, muss sich öffnen für neue Märkte und noch attraktiver werden für Unternehmen, Gründer und Fachkräfte."

Auch die Vertreter der Lausitzrunde in der Wirtschaftsregion und die Vertreter der Wirtschaft selbst sind der Auffassung, dass die heute getroffenen Vereinbarungen auch dazu dienen, die geplanten Projekte in der Lausitz dauerhaft zu gewährleisten. Sie begrüßten, dass es im Frühjahr 2017 - voraussichtlich in Görlitz - einen Folgetermin unter Beteiligung der sächsischen Seite geben soll.

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg