Fischzucht am Kraftwerk Jänschwalde erfolgreich

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130 Tonnen Fisch produzierte die Fischzucht Jänschwalde GmbH dieses Jahr am Kraftwerk

Die Fischzucht Jänschwalde GmbH hat an ihrem Standort im Kraftwerk Jänschwalde in diesem Jahr 130 Tonnen Fisch produziert. Fast die Hälfte davon - 64 Tonnen - sind Karpfen. Lachsforellen und Saiblinge machen 58 Tonnen aus. Aber auch Aale und andere Fische bereichern mit 8 Tonnen das erfreuliche Ergebnis. Fast die Hälfte davon - 64 Tonnen - sind Karpfen. Lachsforellen und Saiblinge machen 58 Tonnen aus. Aber auch Aale und andere Fische bereichern mit 8 Tonnen das erfreuliche Ergebnis.

Die Karpfenzucht hat in der Region eine jahrhundertelange Tradition. Gleich in der Nähe des Kraftwerks, südlich von Peitz, liegen rund 1.000 Hektar Wasserfläche, die bereits Mitte des 16. Jahrhunderts angelegt wurden und noch heute das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands sind. In diesen Teichen dauert es drei Jahre, bis Karpfen eine angemessene Größe erreicht haben und "geerntet" werden, wie es im Fachjargon heißt. Als Warmblütler brauchen sie mindestens 20 Grad Celsius warmes Wasser, um wachsen zu können. Ab dem Herbst ist es in Teichen in der freien Natur nicht mehr warm genug und die Fische fallen in eine Ruhephase, die sogenannte Winterstarre.

Die Nutzung von warmem Wasser aus dem Kühlkreislauf des Kraftwerks Jänschwalde bietet gute Perspektiven für die Karpfenzucht. Ganzjährige Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius bieten sommers wie winters ideale Bedingungen zum Wachsen.

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