Kreisgebietsreform: Keine Totalverweigerung

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Von einer Totalverweigerung zur Kreisgebietsreform der Stadt Cottbus kann keine Rede sein

(siehe Lausitzer Rundschau vom 25.11.2016)

Die Stadt Cottbus ist an allen Gesprächen zur Kreisgebietsreform beteiligt, sofern Vertreter dazu eingeladen werden. Von einer Totalverweigerung kann demnach keine Rede sein (siehe Lausitzer Rundschau vom 25.11.2016). Allerdings hat die Stadt Cottbus im gesamten Prozess deutlich gemacht, dass der Erhalt der Kreisfreiheit die beste Lösung für die Stadt selbst und ihre Funktionen in und für die Region ist. Darauf weisen auch beide Landräte völlig zu recht hin.

Oberbürgermeister Holger Kelch hat mehrfach betont, dass es bessere Wege für diese Reform gibt, beispielsweise die gezielte interkommunale Zusammenarbeit, wo sie tatsächlich Effekte für Bürgerschaft und Verwaltung bringt. Es liegt der Stadt Cottbus vor dem Hintergrund ihres Standpunktes zur Kreisfreiheit jedoch fern, anderen Landkreisen Ratschläge zu erteilen oder Gebietszuschnitte ins Spiel zu bringen.

All diese Informationen hätte die Redaktion der Lausitzer Rundschau im Rahmen ihrer Recherche durch einen Anruf im Cottbuser Rathaus oder durch Lektüre der im Internet veröffentlichten Reden des Oberbürgermeisters vor der Stadtverordnetenversammlung erhalten können. Leider hat die Redaktion in der Recherche auf diesen Anruf verzichtet.

Quelle: Stadt Cottbus