Peitzer Karpfen begrüßen Gäste und Einwohner

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Die Fantastischen Vier: Neuer Karpfenkreisel in der Fischerstadt Peitz

Peitz - Künftig werden vier "Fantastische Peitzer Karpfen" die Gäste und Einwohner der Fischerstadt Peitz (Landkreis Spree-Neiße) begrüßen. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger wird das Kunstwerk, das seinen Platz auf der neu gestalteten Mittelinsel des Kreisverkehrs in Peitz gefunden hat, am kommenden Sonnabend (5. November) anlässlich der Peitzer Karpfenwoche gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der Kommunal- und Regionalpolitik, der Wirtschaft und der Fischerei einweihen.

"Die Karpfenskulpturen passen hervorragend zu dieser liebenswerten Fischerstadt und könnten neben dem Festungsturm zu einem neuen Wahrzeichen werden", betonte der Minister. "Verkörpern sie doch ganz anschaulich die Verbundenheit der Stadt mit der Karpfenteichwirtschaft und den vielfältigen Aktivitäten und Attraktionen wie das Fischerfest, das Fischereimuseum, den Teichlehrpfad, den großen Fischzug am Hälterteich und nicht zuletzt natürlich die Peitzer Karpfenwochen."

Angelehnt an die Idee der Fantastischen Karpfen in der Oberpfalz, in Franken und im Aischgrund wurden erste übergroße Karpfenskulpturen bereits 2009 als Werbeträger für das Fischereimuseum nach Peitz geholt. Auf Initiative des Fördervereins des Hüttenwerks Peitz gelang es in weniger als zehn Monaten durch Spendengelder und Fördermittel, unter anderem aus der Fischereiabgabe, die für die Umsetzung des Vorhabens notwendigen 28.000 Euro zu akquirieren, alle Genehmigungen einzuholen und die Idee umzusetzen.

Die idyllisch in eine großflächige Teichlandschaft eingebettete Stadt Peitz ist untrennbar verbunden mit einer langen Tradition der Fischerei und der Teichwirtschaft. So lag es nahe, bei der Neugestaltung des Kreisverkehrs in der Stadt auch auf dieses traditionelle Handwerk Bezug zu nehmen. Mit rund 1.000 Hektar ist das Peitzer Teichgebiet das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Die erste urkundliche Erwähnung der Karpfenzucht in Peitz geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Heute produziert die Teichgut Peitz GmbH jährlich etwa 500 Tonnen Speisefisch und ist damit der größte Fischproduzent Brandenburgs.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg