Bautzener Landrat Harig in Bischofswerda

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Landrat Michael Harig zeigt sich von Bischofswerdaer Entwicklung beeindruckt

Regelmäßig informiert sich der Bautzener Landrat Michael Harig bei Vor-Ort- Terminen über Entwicklungen in den Kommunen des Landkreises. Kürzlich führte ihn eine dieser so genannten Landkreisbereisungen nach Bischofswerda. Die Gastgeber vom "Tor zur Oberlausitz hatten drei Themenschwerpunkte gesetzt: den Wirtschaftsstandort Bischofswerda u.a. mit dem in Entwicklung befindlichen Industrie- und Gewerbegebiet Nord 2 und einem Firmenbesuch bei der B & W Handelsgesellschaft, die Vorstellung geplanter Maßnahmen (Schwerpunkt Kita- Neubau) und aktiver Soziokultur beim Mosaika-Verein im Stadtteil Süd sowie die Entwicklung zum attraktiven Wohnstandort am Beispiel von mehreren Eigenheim- Baugebieten.

Michael Harig ist während seines dreistündigen Besuchs außerdem die Ehre zuteil geworden, ein neues interaktives Info-Terminal vorm Bürger- und Tourismusservice am Rathaus einzuweihen. Das Terminal wird vollständig durch Werbepartner finanziert. Ab sofort lassen sich dort Informationen zur Stadt - Ausflugsziele, Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten oder Inhalte der Stadthomepage u.a. mit Ansprechpartnern und Kontaktdaten der Verwaltung oder dem prall gefüllten Veranstaltungskalender -kostenlos und rund um die Uhr auf dem 47 Zoll (1,20 Meter Bilddiagonale) großen Display des Terminals abrufen. Gleichzeitig wurde der Landrat "Geburtshelfer" der neuen Stadt-App, die ebenfalls das Licht der Welt erblickte und ab sofort in den App-Stores für Android und iOS verfügbar ist. Online ging der Oberbürgermeister per Tablet und Einwahl ins kostenlose WLAN am Altmarkt, das seit letzten Dezember dort von der Stadt angeboten wird. Der Clou der App ist übrigens eine "elektronische Mängelmeldekarte". Mit dieser Funktion können Missstände per Handykamera aufgenommen und sofort per ****** geolokalisiert direkt vom Ort des Geschehens an die Stadtverwaltung gesendet werden.

Michael Harig betonte während des Besuchs die Wichtigkeit von Bischofswerda für den gesamten Landkreis: "Als fünftgrößte kommunale Einheit und durch die privilegierte Lage zwischen Dresden und Bautzen erfüllt Bischofswerda wichtige Aufgaben für die ländlich geprägte Region. Wir werden die Stadt unterstützen, damit sie auch weiterhin eine tragende Rolle einnimmt", so Landrat Michael Harig. Worte, die Oberbürgermeister Prof. Dr. Holm Große gern vernahm und gleich zielgerichtet um Unterstützung werben ließen. "Wir benötigen die Unterstützung des Landkreises vor allem bei zwei wichtigen Projekten - zum einen ringen wir, um bessere Gestaltungsmöglichkeiten gemäß unserer Funktion für das Umland zu erhalten, mit dem Land Sachsen um die Einstufung als Mittelzentrum, zum anderen benötigen wir zur Entwicklung unseres 22 Hektar großen Industrie- und Gewerbegebietes Nord 2 die vom Landkreis seit Langem geplante Nordspange zwischen jetziger S 111 (ehemalige B6) und der B98 für den sicherlich zunehmenden Lkw-Verkehr Richtung A4". Zwei Vorhaben, denen der Landrat Unterstützung zusagte und sich als Vermittler für weiterführende Gespräche bei den zuständigen Ministerien der sächsischen Landesregierung anbot. Aber nicht nur Bitten um Unterstützung hat Michael Harig nach Bautzen mitgenommen: "Die Idee eines Info-Terminals, wie das vorm Rathaus, kann ich mir sehr gut auch an weiteren Orten mit viel Publikumsverkehr vorstellen, z.B. am Schloss Klippenstein in Radeberg, im Lausitzer Seenland oder am Bautzener Bahnhof, wenn dieser wieder eine Belebung erfährt. Ich werde die Landkreisverwaltung deshalb prüfen lassen, welche Standorte für eine Aufstellung geeignet". Zum Abschluss der Stippvisite fand der Landrat noch lobende Worte für seine Gastgeber. "Ich habe heute eine Stadt besucht, in der Ideen entwickelt werden. Um vorwärts zu kommen, braucht man Leute, die auch einmal querdenken. Dies ist hier in Bischofswerda gelebte Praxis."

Quelle:PM Stadt Bischofswerda