Vattenfall-Braunkohlesparte in der Lausitz ist Geschichte

LEAG Hauptverwaltung in Cottbus

Aus Vattenfall wird LEAG - Neuer Energiekonzern will in Jahrzehnten denken

Die ehemalige Vattenfall-Braunkohlesparte in der Lausitz ist Geschichte. Die Zukunft der Energiewirtschaft unserer Region liegt jetzt in den Händen der LEAG, der Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG. Neben neuem Namen und Logo wurde heute Nachmittag auch der neue Vorstandsvorsitzende der Lausitzer Braunkohlesparte des neuen Eigentümers EPH/PPF vorgestellt. Mit Dr. Helmar Rendez übernimmt ein "erfahrener Vattenfaller" das Ruder. Bisher zeigte er als Finanz-Vorstand der Vattenfall Europe Mining AG verantwortlich.

In seiner Rede vor den geladenen Medienvertretern sagte Rendez am Nachmittag, dass wir auch weiterhin hier in der Lausitz "in Jahrzehnten denken" müssen. Eine gute Botschaft also für die vielen Beschäftigten und Zulieferer hier in der Region, und eine klare Absage an die bisher von Kohlegegnern gestreuten Angstparolen.

Bereits in den Mittagsstunden gab es sichtbare Unterstützung für die Beschäftigten der heimischen Energie-Wirtschaft an der bisherigen Vattenfall-Hauptverwaltung. Die IGBCE organisierte eine Kundgebung, an der hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen. Ihnen gegenüber stand nur ein Bruchteil an Kohlegegnern, getrennt durch ein großes Polizeiaufgebot.

Heute Abend wird der neue Eigentümer, der neue Name und die neue Führungsmannschaft sicher Thema bei der Veranstaltung "Antenne Stammtisch" des rbb sein, bei dem ich zusammen mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber teilnehmen werde. Los geht es um 19 Uhr im Club Bebel in der Nordstraße in Cottbus. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung wird auch live im Internet auf antenne-brandenburg.de übertragen.

Quelle: Ulrich Freese, MdB