Lausitzrunde im Gespräch mit Sigmar Gabriel

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Thomas Jurk, Bundestagsabgeordneter aus Görlitz im Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel

Auf Einladung meines Bundestagskollegen Uli Freese und mir trafen sich fast alle Mitglieder der "Lausitzrunde" gestern Abend im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin zu einem Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Sigmar hat aus seiner kommunal- und landespolitischen Erfahrung vielfältige Ratschläge und Hinweise gegeben und am Ende des gestrigen Gespräches eindringlich dazu geraten, sich auf eine gemeinsame Struktur zu verständigen, um dann Förderanträge stellen zu können. Er kündigte an, dass daraufhin in seinem Haus eine "Stabsstelle Lausitz" mit Ansprechpartnern für die Fragen der Region geschaffen wird.

Die Staatssekretäre von Brandenburg und Sachsen, Hendrik Fischer (Ministerium für Wirtschaft und Energie, Land Brandenburg) und Dr. Hartmut Mangold (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Land Sachsen) haben noch einmal die Aktivitäten benannt, die länderseitig jetzt schon auf den Weg gebracht worden sind. Unter anderem werden Fördermittel aus dem Programm "Regionale Wirtschaftsstrukturen" für eine derartige Trägergesellschaft zur Verfügung gestellt, um einen gemeinsamen Marktauftritt und Wirtschaftsansiedlungsaktivitäten auf den Weg zu bringen.

Zur LAUSITZRUNDE

Die Lausitzrunde ist ein länderübergreifendes, freiwilliges, kommunales Bündnis - und in dieser Form eine bundesweite Innovation. Ihr gehören momentan 23 kommunale Vertreter der brandenburgischen und sächsischen Lausitz an, die ca. 1 Million Lausitzer Bürgerinnen und Bürger vertreten. Die Mitglieder sind demokratisch gewählte Bürgermeister, Oberbürgermeister, Amtsdirektoren oder Landräte. Sie sieht sich als Bindeglied der Bürgerinnen und Bürger zu den regionalen Gesellschaften wie der Innovationsregion Lausitz und der in Gründung befindlichen Wirtschaftsregion sowie als Ansprechpartner der Lausitz im Bundes- sowie EU-Dialog zum Strukturwandel bzw. zur Strukturentwicklung.

Quelle Text/ Foto: Thomas Jurk, Bundestagsabgeordneter im Landkreis Görlitz