Richtfest am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz

Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz

Neubau für gerontopsychiatrisches Zentrum am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz

Heute wurde in Anwesenheit der Sächsischen Sozialministerin Barbara Klepsch sowie Referatsleiter Volker Kylau in Vertretung des Sächsischen Finanzministers Prof. Dr. Georg Unland das Richtfest für den Neubau des gerontopsychiatrische Zentrums (GPZ) am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz begangen.

"Investitionen im Gesundheitsbereich sind insbesondere wegen des steigenden Anteils älterer Menschen in Sachsen ein wichtiger Aspekt für die Staatsregierung" erklärte Finanzminister Unland im Vorfeld des Termins. "Die Krankenhausförderung wurde deswegen im Entwurf des Doppelhaushaltes 2017/2018 auf 130 Mio. Euro erhöht" so Unland weiter.

"Wir haben uns bewusst für einen Neubau entschieden. Denn er eröffnet die Möglichkeit, für die Behandlung von psychisch kranken Menschen optimale Bedingungen zu schaffen. Für die Versorgung der Patienten stehen künftig funktionelle Stationen mit Ein- und Zweibettzimmern sowie moderne Therapieeinrichtungen zur Verfügung. Und auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern sich entscheidend", betonte die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch.

Der Neubau wird nach seiner Fertigstellung auf 3521 m² Nutzfläche mehreren Stationen des Krankenhauses moderne Behandlungsbedingungen bieten:

  • Tagesklinik im UG
  • offene und geschlossene gerontopsychiatrische Station im EG
  • offene und geschlossene Suchtstation im OG Insgesamt werden im Neubau Behandlungskapazitäten für 100 Patienten geschaffen.

Der Neubau wird durch einen unterirdischen Verbindungsgang mit dem benachbarten Haus 26, dem Diagnostikzentrum Neurologie verbunden. Dadurch wird die Mitnutzung der diagnostischen Einrichtungen der Neurologie durch die Stationen im Neubau erleichtert und es ergeben sich kürzere Wege für Patienten und Pflegepersonal.

Die Baukosten betragen ca. 23,5 Mio. EUR, davon sind 8,5 Mio. EUR Eigenmittel des Sächsischen Krankenhauses Großschweidnitz.

Hintergrund

Das Sächsische Krankenhaus Großschweidnitz ist ein Fachkrankenhaus mit den Behandlungsschwerpunkten Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Neurologie und forensische Psychiatrie.

Der Gebäudekomplex des Sächsischen Krankenhauses Großschweidnitz wurde in den Jahren 1898 bis 1902 in Form einer "Villenkolonie" nach englischem Vorbild errichtet. Er zeichnet sich durch eine lockere villenartige Bebauung mit parkähnlichen Außenanlagen aus. Der Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz.

Quelle: SMF - Sächsisches Staatsministerium der Finanzen